Klöckner will Abendmahl für Geschiedene

Ein Mainzer in Rom

Mainz, 03.07.12. Die gestrige Ernennung des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller zum Leiter der Glaubenskongregation (ehemals Inquisition) hat zu Reaktionen in Rheinland-Pfalz geführt. Müller wurde 1947 im Mainzer Stadtteil Finthen geboren, studierte u.a. in Mainz und promovierte beim Mainzer Kardinal Lehmann.

Julia Klöckner, CDU-Landesvorsitzende und Mitglied des Zentralrates der deutschen Katholiken, gratulierte Müller und bat um die Genehmigung der Teilnahme am Abendmahl für Geschiedene.

Inwieweit diese Forderung zum Parteiprogramm der rheinland-pfälzischen CDU passt, erklärte Klöckner übrigens nicht. Der in zweiter Ehe lebende ehemalige Bundespräsident Wulff hatte beim letzten Papstbesuch ebenfalls einen Vorstoß in diese Richtung gemacht. Der Papst blieb bei seiner bekannten Linie.

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