Gemeinden nahmen mehr Steuern ein

Finanzen, Steuern, Personal

Kommunen nahmen im ersten Quartal mehr Steuern ein

Bad Ems, 09.07.12. Die rheinland-pfälzischen Kommunen nahmen im ersten Quartal 2012 mehr Steuern ein als im gleichen Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems erhöhten sich die Einnahmen um 5,8 Prozent auf 829 Millionen Euro.

Aus den Realsteuern flossen insgesamt 440 Millionen Euro in die Kassen, was eine Zunahme um 4,9 Prozent bedeutete. Den höchsten Anteil an diesem Realsteueraufkommen hatte die Gewerbesteuer mit 323 Millionen Euro; das waren 4,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Gemeindeanteile an den Gemeinschaftssteuern erhöhten sich um 6,6 Prozent auf 380 Millionen Euro. Davon entfielen 340 Millionen Euro auf den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (plus 6,3 Prozent).

Regional entwickelten sich die Steuereinnahmen unterschiedlich. In den kreisfreien Städten fiel der Anstieg mit neun Prozent deutlich stärker aus als in den Landkreisen, die – bezogen auf die Landkreishaushalte sowie die Haushalte der kreisangehörigen Gemeinden und Gemeindeverbände – ein durchschnittliches Einnahmeplus von 4,2 Prozent verbuchten.

Neun von zwölf kreisfreien Städten verzeichneten Steuermehreinnahmen, allen voran die Landeshauptstadt Mainz mit einem Zuwachs von 66 Prozent. Die stärksten Einbußen musste Ludwigshafen hinnehmen (minus 15 Prozent). Den durchschnittlich höchsten Zuwachs in den Landkreisen verbuchte der Eifelkreis Bitburg-Prüm mit knapp 21 Prozent. In drei der 24 Landkreise waren die Steuereinnahmen rückläufig. Das stärkste Minus verzeichnete der Landkreis Mainz-Bingen (minus 14 Prozent).

Die Daten stammen aus der vierteljährlichen Kassenstatistik. Bezüglich der Gemeindeanteile an den Gemeinschaftssteuern und der Gewerbesteuer wurden die Angaben des Festsetzungsverfahrens übernommen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Finanzen)

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