Hochtechnologie- und Gesundheitlsand Eifel

Automatisierte Apotheken und therapeutische Landschaften

Mainz, 12.07.12. Was eine „Therapeutische Landschaft“ ausmacht, will die Wirtschaftsministerin am 12. Juli selbst erproben, wenn sie sich im Gesundland Vulkaneifel mit einer Venentrainerin zum „Venenwalking“ am Maar entlang bis Schalkenmehren aufmacht.

„Die drei Verbandsgemeinden Bad Bertrich, Daun und Manderscheidgehen neue Wege, um ihre Region als Reiseziel im Gesundheitstourismus zu etablieren. Das hier entstandene Kompetenznetzwerk bündelt die Kräfte. Eine Genossenschaft setzt die Verbindung zwischen Naturerleben und Gesundheitsförderung um“, so Lemke, die auch in „Michels Landidyll-Wohlfühlhotel“ Station macht.

Bei Eveline Lemkes Sommerreise stehen außerdem Besuche von drei wichtigen Unternehmen auf dem Programm:

Rowa Automatisierungssysteme GmbH in Kelberg ist der führende Automatensystemhersteller für automatische Warenlager in Apotheken und Krankenhäusern. Er hat mit Landesunterstützung ein neuartiges Abgabeterminal für Arzneimittel in Apotheken entwickelt, das aktuell in einem Pilotprojekt erprobt wird. Lemke: „Das Pilotprojekt ist in ausgewählten Apotheken angelaufen und das Land will erproben, ob eine nutzerfreundliche, sichere und qualitätsgesicherte Abgabe von Medikamenten einschließlich Beratung via Bildschirm auch außerhalb der Kernöffnungszeiten eine sichere Ergänzung sein kann. Das würde insbesondere den Bewohnern auf dem Land helfen.“

In Prüm-Waiblingen hat die ANDREAS STIHL AG & Co. KG, der größte Motorsägenhersteller der Welt, ein Druckgusswerk. Dort werden Gussteileaus Magnesium und Magnesiumlegierungen hergestellt. Die Anlage von 1971 gehört zu den größten und modernsten Druckgusswerken Europas. „Längst geht es nicht nur um Motorsägen, denn Stihl geht mit dem Kunden und fertigt zunehmend auch andere in der Hand zu tragende Motorgeräte für Handwerk, Land- und Forstwirtschaft sowie Privatanwender. Die Bekanntheit der Marke spricht für sich“, so die Ministerin. „Die Präsenz in Rheinland-Pfalz ist dank kontinuierlicher Erneuerungs- und Ausbaumaßnahmen gesichert und es gibt weitere Anwendungen der in Prüm gefertigten Magnesiumteile, etwa in Automobil-, Computer- und Mobiltelefonteile, Sportgeräten, überwiegend jedoch für Gehäuse oder Bauteile für Motorsägen und Handwerkzeuge.“

Klaus Grohmann von Grohmann Engineering GmbH in Prüm stellt fest: „Unser Technologieunternehmen ist international tätig. Wir fokussieren auf allen Ebenen die Mitarbeiterausbildung, um mit kreativen Lösungen den Wettbewerb um nachhaltige Zukunftstechnologien zu bestehen.“ Montagemaschinen sowie Anlagen für Steuerungs- und Flachkabelsysteme werden als Einzelmaschinen und als Gesamtanlagen für Automobil-, Halbleiter- und Pharmaindustrie weltweit gefertigt. Lemke: „Das Familienunternehmen steht für modernste Produktion, hohe Qualität und Serviceorientierung und vertritt mit über 60 Prozent Exportanteil Technologie aus Rheinland-Pfalz in aller Welt. Grohmann sorgt dafür, dass viele Dinge mit Chips ausgestattet und kleiner werden; das bedeutet sparsamen Umgang mit Rohstoffen. Für Rheinland-Pfalz belegt den Erfolg kontinuierliches Beschäftigungswachstum mit über 700 Mitarbeitern am Ort und davon 80 Auszubildenden. Hier entstehen die Fachkräfte von morgen.“

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