Baukonjunktur relativ stabil

Konjunktur aktuell

Meldung zur Baukonjunktur im Mai 2012

Bad Ems, 18.07.12. Die Auftragseingänge im rheinland-pfälzischen Bauhauptgewerbe sind im Mai 2012 im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent gesunken, gegenüber dem Vormonat kam es zu einem Rückgang um 6,6 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz verschlechterte sich um 8,1 Prozent gegenüber dem Ergebnis vom Mai 2011, legte im Vormonatsvergleich aber um 4,3 Prozent zu.

Auftragseingänge im Vorjahresvergleich gesunken – deutlicher Rückgang auch gegenüber dem Vormonat

Gegenüber dem Vorjahresmonat sind die Auftragseingänge um 2,5 Prozent gesunken. Damit kam es im Mai 2012 – nach dem Anstieg im April (plus 9,6 Prozent) – wieder zu einer Verschlechterung der Auftragslage. Während die Nachfrage im Hochbau mit plus 10,3 Prozent deutlich zulegte, gab es im Tiefbau (minus 13,4 Prozent) einen kräftigen Rückgang gegenüber dem Vorjahresergebnis.

Im Vormonatsvergleich gingen die Auftragseingänge ebenfalls zurück. Die Nachfrage nach Bauleistung verringerte sich im Mai 2012 um 6,6 Prozent. Im Hochbau war ein leichter Rückgang um 1,2 Prozent zu verzeichnen. Im Tiefbau verschlechterte sich das Ergebnis gegenüber April sogar um 11,8 Prozent.

Umsätze gegenüber dem Vorjahr gesunken – Verbesserung im Vormonatsvergleich

Im Vergleich zum Mai 2011 sank der baugewerbliche Umsatz um 8,1 Prozent auf rund 228 Millionen Euro. Während sich im Hochbau die Umsätze um 0,7 Prozent auf gut 111 Millionen Euro verbesserten, hatte der Tiefbau einen Umsatzrückgang von 15,1 Prozent auf knapp 117 Millionen Euro zu verkraften.

Gegenüber dem Vormonat kam es im Mai 2012 zu einem Anstieg des baugewerblichen Umsatzes um 4,3 Prozent. Im Vergleich zum April gab es im Hochbau ein Minus von 3 Prozent; im Tiefbau wurde dagegen eine Verbesserung um 12,3 Prozent registriert.

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe werden anhand der endgültigen Ergebnisse für Rheinland-Pfalz monatlich nominale Indikatoren für die Auftragseingänge und den baugewerblichen Umsatz in Form von Indizes und Veränderungsraten gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat bereitgestellt. Die Daten stammen aus der Befragung von rund 350 Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten aus dem Bauhauptgewerbe. Die Konjunkturmeldung zur Baukonjunktur erfolgt sechs bis sieben Wochen nach Ende des Berichtsmonats. Bei der Einschätzung der Veränderungsraten ist zu beachten, dass die Entwicklung im Bauhauptgewerbe häufig durch Großaufträge geprägt ist.

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