Irene Alt stellt Homepage gegen Diskriminierung vor

Antidiskriminierung

Homepage der Antidiskriminierungsstelle Rheinland-Pfalz online

Mainz, 19.07.12. Die neue Homepage der Antidiskriminierungsstelle Rheinland-Pfalz ist seit heute online. Sie ist erreichbar unter www.antidiskriminierungsstelle.rlp.de. „Als Teil der Internetseite der Familienabteilung in meinem Hause ergänzt sie die Themenvielfalt dieser Abteilung und stellt für die breite Öffentlichkeit und auch für das Fachpublikum nützliche Informationen über Antidiskriminierung und gesellschaftliche Vielfalt zur Verfügung“, so Ministerin Alt beim offiziellen Start der Website.

Wer sich über die Rechtslage informieren möchte, kann hier fündig werden. Außerdem nennt die Internetseite Ansprechpartner für Fragen zur Diskriminierung wegen Alter, Religion oder Weltanschauung, Geschlecht, ethnischer Herkunft oder Rasse, sexueller Identität oder einer Behinderung. Auf der Homepage wird ebenso das kürzlich in Mainz gegründete „Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz“ präsentiert und auch dargestellt, welche Aufgaben aus dem Feld der Antidiskriminierung in welchen rheinland-pfälzischen Ministerien bearbeitet werden.

Die Homepage wird kontinuierlich ausgebaut und erweitert, damit sie sich zu einem guten Instrument der Antidiskriminierungsarbeit entwickelt. Anregungen und Beiträge zur thematischen Erweiterung, so die Ministerin, sind daher gern gesehen. Ein Flyer, der unter dem Motto „Vielfältig. Anders. Gleich!“ die Antidiskriminierungsstelle Rheinland-Pfalz vorstellt, steht auf der Homepage zum Download bereit.

„Antidiskriminierungsarbeit und die positive Gestaltung von gesellschaftlicher Vielfalt sind keine Selbstläufer, sondern anspruchsvolle Themen. Wir haben allen Anlass, sie sehr ernst zu nehmen. Es geht nicht bloß um lässliche Sünden, wenn Menschen aufgrund ihrer Eigenschaften ausgegrenzt und in ihren Rechten verletzt werden. Die jüngst in der Presse berichtete Verweigerung des Zutritts zu einem Public Viewing-Bereich bei der Fußball-EM wegen dunkler Hautfarbe ist ein solches Beispiel. So etwas ist unerträglich!“, sagte Ministerin Alt. „Wir wollen gegen solche und andere Formen von Diskriminierung deutliche Signale setzen und die neue Homepage ist dazu ein gutes Instrument.“

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