Lemkes Sommerreise macht Lust auf Moselurlaub

Lemke macht Lust auf Moselurlaub – Spitzengastronomie, historische Landschaften und Superleichte Sporträder für Radtouren durchs Land

Mainz, 18.07.12. Mit einem E-Bike startet Eveline Lemke am 19. Juli auf dem Mosel-Radweg zu einer „Selbst-Erfahrung“ der bezaubernden Mosellandschaft. Ohne Anstiege begleitet der Weg die Mosel meist in Ufernähe von Schloss Thorn bis nach Koblenz; er eignet sich, mit einigen Einschränkungen, auch für Kinder. „Hier radelt man durch historisches Land, vorbei an berühmten Weinlagen und in einer einmaligen Landschaft“, betont Ministerin Lemke. Sie verweist auf das Angebot für kombinierte Rad- und Bahntouren, die umweltfreundliches Reisen ermöglichen. Unterwegs legt sie einen Stopp in der BREVA Vinothek in Ernst ein. Winzer der Orte Bruttig, Ernst und Valwig tragen das Projekt BREVA Wein & Weg. Es will Verbindung zwischen Premium-Moselwein und dem aktiven Erleben der moseltypischen Naturlandschaft herstellen.

Es folgt der Besuch im historischen Springiersbacherhof in Ediger Eller. Den Hof bewirtschaften Gabriele und Michael Borchert. Dazu gehören 2 Hektar Steillagen, Ferienwohnungen, Destille und Wein-Café. „Hier lässt sich genießen. Der Betrieb ist auch Mitglied bei Slow Food und hervorragende Produkte der Region werden angeboten. Prachtvolle Bauten und gastfreundliche Atmosphäre kommen hinzu. Man spürt, dass eine ganze Familie dahinter steht“, so Lemke. Tochter Franziska wird demnächst zur neuen Weinkönigin Ediger-Eller gekrönt. Fünf Angestellte arbeiten hier. Der Felsenkeller geht auf das Jahr 1299 zurück und ist einer der ältesten an der Mosel. Im Gebäude sind original Lehmstuckdecken erhalten, unter Denkmalschutz stehen die Barocktreppe, das Brunnenhaus und die Dachkonstruktion aus Eichebalken.

„Oberwesel hat von allen rheinischen Städten die am besten erhaltene und größte mittelalterliche Stadtmauer. Die Ringmauer schützte vor Überfällen, bot Schutz bei Hochwasser und Eisgang“, erläutert Lemke bei der nächsten Station. „Hohe Mauern und Türme waren zudem weithin sichtbares Zeugnis von Macht und Reichtum einer Stadt.“ Die Stadtmauer hatte einst eine Länge von mehr als 2,5 Kilometern und ist zwischen 8 und 16 Metern hoch. Zusätzlichen Schutz boten 22 Türme, von denen noch 16 stehen. Der wiederhergestellte barocke Stadtmauergarten ist heute Teil der „Route der Welterbegärten“.

Das Hotel, Restaurant und Weinhaus Weiler zählt zu den Welterbe-Gastgebern und liegt im Herzen der historischen Altstadt Oberwesels und schaut auf fast 500 Jahre bewegter Geschichte zurück. 2010 wurde das Weinhaus Weiler als „Gastgeber des Jahres ausgezeichnet. Die zehn liebevoll gestalteten Hotelzimmer verfügen über modernste Bäder und einen fantastischen Blick in die bezaubernde Natur des Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal. Die Turmwohnung auf drei Etagen gewährt einen Panoramablick über Oberwesel und das Mittelrheintal.

Die Canyon Bicycles GmbH in Koblenz ist weltweit das einzige Unternehmen der Fahrradbranche, das mit einem Computertomographen Rahmen scannt und Qualität überprüft. „Die Firma Canyon hat den Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz gewonnen und zwei Mal den rheinland-pfälzischen Designpreis erhalten. Hier werden schöne und innovative Räder gebaut“, betont die Ministerin. Canyon-Fahrräder werden ausschließlich aus Aluminium und Carbon gefertigt. Die Firma Canyon ist der einzige namhafte Hersteller in Rheinland-Pfalz für Mountainbikes (MTB), Renn- und Triathlonräder. Die Marke wird bei MTB und Rennrädern im deutschsprachigen Raum am meisten nachgefragt. 2004 entstand hier das leichteste Rennrad der Welt (3,5 kg), das mit dem Institut für Verbundwerkstoffe Kaiserslautern entwickelt wurde. Vertrieben werden die Sporträder über das Internet oder telefonisch. Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und bildet angehende Zweiradmechaniker aus.

Zum Abschluss des Tagesprogramms steht noch der Besuch im Arp-Museum in Remagen an. Der neue Eingang im Sockelgeschoss führt zum lichtdurchfluteten Neubau des Architekten Richard Meier auf den Rheinhöhen. Im vergangenen Jahr waren über 62.000 Besucher dort. „Sehenswert sind die Kunst und der Bahnhof Rolandseck, ein klassizistisches Juwel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts“, so Lemke. „Hier ist schon lange ein Ort für berühmte Künstler unterschiedlicher Sparten.“

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