Lemke entdeckt Innovation und Erholung im Westerwald

Wellness und regionale Produkte auf dem Eco-Campingplatz – Positive Bilanz der diesjährigen Sommerreise

Mainz, 20.07.12. Am letzten Tag von Eveline Lemkes Sommerreise 2012 zieht die Wirtschaftsministerin eine positive Bilanz: „Meine Reiseplanung ist aufgegangen, denn ich habe viel Neues erfahren: Betriebe von innen kennen gelernt, mit Managern gesprochen und so direkt erfahren, was die Wirtschaft im Land umtreibt. Wir haben im Mittelstand viele zukunftsfähige Unternehmen, die ihre Chancen erkennen und nutzen. Es gibt Ideen und viel Engagement, das ist motivierend. Die touristischen Programmpunkte meiner Tour haben mich einmal mehr überzeugt, dass Rheinland-Pfalz als Ferienland sehr attraktiv ist. Unsere Regionen haben so viel zu bieten! Steigende Gästezahlen belohnen Servicequalität und Tatkraft von Kommunen, Regionen und touristischen Betrieben, die für unsere Gäste da sind.“

Der Westerwald war und ist das Kannenbäckerland. Die Wirtschaftsministerin besucht die Firma Sibelco Deutschland GmbH, einer der bedeutendsten Produzenten für die keramischen Rohstoffe Ton und Kaolin in Deutschland. Die gesamte Produktion im Westerwald beläuft sich auf rund 1,6 Millionen Tonnen. Sibelco beschäftigt 247 Mitarbeiter, weitere 51 Personen in Sachsen. „Die Tonindustrie war und ist für Rheinland-Pfalz bedeutend. Dass sich der Westerwälder Tonbergbau auch für die Umwelt engagiert, stärkt die Akzeptanz“, so Wirtschaftsministerin Eveline Lemke. Auch Sibelco stehe für ein innovatives Unternehmen, das professionell und kooperativ auch mit Behörden, Gemeinden und Umweltverbänden zusammenarbeite.

Am Nachmittag besucht sie die Thomas Magnete GmbH. Dort geht es um Entwicklung und Produktion von elektromagnetischen, elektromechanischen und elektronischen Geräten sowie Systemen der Verfahrenstechnik. Die Geräte und Bauteile steuern fast unbemerkt die Technik in unseren Alltag. Sie treiben Dosierpumpen in Standheizungen an oder verringern den Abgasausstoß von Fahrzeugen. Eine der neuesten Entwicklungen ist der GPS-gesteuerte Einsatz von Landmaschinen. Lemke: „Das Unternehmen ist innovativ und wurde mit Mitteln der EU vom Ministerium gefördert. Bis zu 15 Prozent des Umsatzes gehen in Forschung und Entwicklung – auf seinem Gebiet gehört es zu den Weltmarktführern.“

Weiterhin stehen drei touristische Unternehmungen zur Entdeckung des Westerwalds auf dem Programm. Der Camping Park Weiherhof in Seck bietet eine gute Ausgangsbasis. Der Eco-Campingpark mit Vier-Sterne-Niveau setzt auf Wandern und Wellness. So gibt es z.B. Massagen oder Bring- und Holservice zum Westerwaldsteig. „Zum Wohlfühlen gehören hier auch frische Brötchen und Zeitungen sowie Produkte aus dem Westerwald. Das „Gasthaus Weiherhof“ ist mit seinen guten Speisen und seinem angenehmen Ambiente mit der Seeblickterrasse ein wichtiger Pluspunkt“, betont die Ministerin.

Vom Campingpark geht es direkt zur Wanderung durch die Holzbachschlucht. Der Holzbach, ein Nebenbach des Elbbaches, hat sich hier seinen Weg tief in den Basalt gegraben, ehe er an Gemünden vorbei nach Hessen fließt. Die Schlucht ist rund einen Kilometer lang und bis zu 20 Meter tief. Herunter gebrochene Basaltblöcke und umgestürzte Bäume geben dem engen Tal einen wildbachartigen Charakter. Informationstafeln entlang der Schlucht helfen den Besuchern bei der Bestimmung der heimischen Pflanzen und Tiere. Lemke: „Der Westerwald bietet als Mittelgebirge hervorragende Voraussetzungen für den Wandertourismus. Seit der Eröffnung des Westerwaldsteiges 2008 hat er sich in der Liga von Deutschlands schönsten Wanderwege etabliert.“ Mit Unterstützung des Landes wurden rund 235 Wanderkilometer ausgewiesen, die in 16 Etappen von 6 bis 20 Kilometer erwandert werden können.

Zum Abschluss ihrer Sommerreise setzt sich die Wirtschaftsministerin aufs Fahrrad. Das Radwegestück zwischen Gut Altenhofen und Wissen befindet sich auf der neu ausgeschilderten Westerwaldschleife, über die gleichzeitig auch die Rheinland-Pfalz-Radroute verläuft. Lemke: „Die Rheinland-Pfalz Radroute ist ein Rundweg mit einer Länge von 1.040 Kilometern durch touristisch reizvolle Landschaften. Auf der Gesamtstrecke kommen 8.000 Höhenmeter zusammen, die gleichmäßig und fahrradverträglich fast über die ganze Strecke verteilt sind. Hier zu radeln ist absolut empfehlenswert!“ Die Westerwaldschleife verläuft von Linz am Rhein grenznah zu Nordrhein-Westfalen und Hessen durch den Westerwald bis St. Goarshausen, sie wurde im Mai 2012 zur diesjährigen Radsaison fertig beschildert.

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