Bachelor und Master in Ernährungs- und Verbraucherlehre

Ernährungs- und Verbraucherbildung stärken

Mainz, 27.07.12. Die Universität Koblenz-Landau bietet als einzige Universität in Rheinland-Pfalz Bachelor- und Masterstudiengänge im Lehramt mit dem Schwerpunkt Ernährungs- und Verbraucherbildung an. Grund genug für die Abgeordneten der GRÜNEN Landtagsfraktion Dietmar Johnen, Sprecher für Landwirtschaft und Ernährung, Nicole Müller-Orth, Sprecherin für Verbraucherschutz und Anna Neuhof, Sprecherin für ländliche Räume, die Universität am Standort Koblenz zu besuchen.

Gesprächspartner vor Ort waren Universitätspräsident Prof. Dr. Roman Heiligenthal, Vizepräsident Prof. Dr. Peter Ullrich sowie die Dozentinnen Dr. Michaela Schlich und Dr. Brigitte Jansen. „Wir möchten Synergien nutzen, wir möchten unsere parlamentarische Arbeit auch im universitären Raum, in der Studierendenschaft diskutieren und Interesse wecken für die Situation in den ländlichen Räumen“, so Johnen, „es ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit ausgewogene und intelligente Ernährung mit einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion zu verknüpfen“.

Dr. Schlich erläuterte das Studienangebot und machte auch deutlich, wie notwendig Ernährungs- und Verbraucherbildung sind. „Die Wertschätzung und Kenntnis gesunder Lebensmittel muss schon in den Schulen vermittelt werden“, erklärte Müller-Orth. Gleichzeitig sei ein gestiegener Informationsbedarf auf der VerbraucherInnen-Seite festzustellen, die Menschen wollten wissen, wie und wo Lebensmittel erzeugt werden.

Prof. Dr. Heiligenthal betonte, dass ein Fortbestehen dieses Studiengangs am Campus Koblenz gesichert sei. „Wir nehmen das erleichtert zur Kenntnis“, so Neuhof, „es ist wichtig im Flächenland Rheinland-Pfalz diese fachliche Kompetenz verortet zu wissen.“ Gerade auch vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen, die im besonderen Maße die ländlichen Räume betreffen, sei es wichtig, regionale Produktionen sowohl im landwirtschaftlichen Bereich als auch zum Beispiel in handwerklichen Bereichen mit regionaler Wertschöpfung zu verknüpfen und dies auch wissenschaftlich zu begleiten, so die Abgeordnete.

Für die Zukunft sind gemeinsame Vorhaben anvisiert. In einem ersten Schritt wurde vereinbart, zusammen mit der Universität am Standort Koblenz eine Lesung zum Thema Produktion von Lebensmitteln und ökologische Lebensmittelwirtschaft anzubieten.

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