FR zur Auflösung des Zeltdorfes an der EZB

Frankfurter Rundschau: Zur bevorstehenden Räumung des Frankfurter Occupy-Camps:

Mainz, 28.07.12. Einen höchst bedenkenswerten Kommentar fanden wir in der Frankfurter Rundschau zur Auflösung des Zeltdorfes vor der EZB. Wie aus diesem Kommentar und anderen Berichten hervorgeht, gibt es sie auch schon in Deutschland: die durch die Finanzkrise gestrandeten Menschen am Rande menschenwürdiger Existenz:

Frankfurt 28.07.12 (ots). Frankfurter Rundschau: Der Einzug von gesellschaftlich Gestrandeten, von Obdach- und Heimatlosen ohne politische Ambitionen, gehörte sicher nicht zu den ursprünglichen Zielen der Occupy-Camper in Frankfurt und anderswo. Aber dass der soziale Schaden, den die Finanzmärkte und ihre Krise mit anrichten, sich am Ende im Lager leibhaftig einfand – das ist eine Pointe, die den Ansatz der Bewegung nicht widerlegt, sondern bestätigt. Mitten im Zentrum der Macht wurden die Verlierer sichtbar. Das also bleibt ein Verdienst von Occupy, egal wie es weitergeht und unabhängig von der mehr oder weniger begrenzten politischen Klugheit vieler Aktivisten: Sie sind zum „Mahnmal“ geworden, wie die Frankfurter Camper es nennen, und das ist auch gut so. Zum Mahnmal für eine aufgegebene Generation.

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