Hochkarätiger Mainzer Musiksommmer

Mainzer Musiksommer 2012: Internationale Stars und junge Talente / musikalischer Stadtrundgang in zehn Konzerten / die letzten Termine

Mainz, 08.07.12. Alljährlich im Sommer sind es Weltstars der Klassik-Szene und herausragende junge Ensembles, denen SWR2, die Landeshauptstadt Mainz und Mainz Klassik mit der gemeinsamen Konzertreihe „Mainzer Musiksommer“ die schönsten historischen Bauten öffnen. Mit sechs kleinen, aber feinen Spielorten und dem traditionellen Schwerpunkt auf Alte Musik geht es bei einem musikalischen Stadtrundgang in zehn Konzerten auf Spurensuche – auch jenseits großer Namen.

Am Freitag, 10. August 2012, gastiert das mehrfach mit dem Echo Klassik prämierte Alte Musik Ensemble „Hamburger Ratsmusik“ in der atmosphärisch einnehmenden St. Antoniuskapelle in Mainz. Friedrich II. feiert in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag. Klar, dass dem Preußenkönig deshalb besondere Aufmerksamkeit zuteil wird – auch in der Musikwelt. Die „Hamburger Ratsmusik“ mit ihrer 500-jährigen Geschichte gruppiert Musik des Berliner Hofes aus Friedrichs Zeit um Bachs „Musikalisches Opfer“. Das Ensemble lädt dabei zu inspirierenden Klängen von Komponisten wie Franz Benda, C. P. Emanuel Bach, J. Sebastian Bach und C. Friedrich Abel ein.

Klassik pur: Ebenfalls in der im Jahr 1331 von Antonitern erbauten St. Antoniuskapelle begibt sich am Sonntag, 12. August 2012, das „Asasello Quartett“ auf geheimnisvolle Spurensuche. Asasello – das ist ein gefallener Engel in Michail Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“. Er schlüpft in die Rolle von Mephistos Pudel und hat die Gabe, den Menschen die „himmlischen Geheimnisse der Urzeit“ zu überbringen. Auf die Spur dieser Geheimnisse begeben sich die jungen Musiker von „Asasello“, allesamt ehemalige Meisterschüler des legendären „Alban Berg Quartetts“. Klassik pur steht auf Ihrem Programmzettel, wenn sie Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Ludwig van Beethoven interpretieren.

Hochkarätiges: Bei „Loves Alchymie“ stimmt die Mischung, da sind sich Publikum und Kritik erfreulich einig. Unter diesem Titel nämlich hat die renommierte Gambistin Hille Perl ein Programm mit wunderschönen Liedern der post-elisabethanischen Zeit zusammengestellt – und als Lohn dafür im vergangenen Jahr den Echo Klassik für die beste Kammermusik-Einspielung erhalten. Hille Perl, die Sopranistin Dorothee Mields und der Lautenist Lee Santana forschen darin nach sogenannter „metaphysical poetry“ von Dichtern wie John Donne und Richard Crashaw. Die Vertonungen stammen von John Dowland, Alfonso Ferrabosco und Giovanni Coperario. Ein Projekt mit Referenzstatus. Auf dem Programm stehen Werke von Giovanni Coperario, William Corkine, John Donne, Alfonso Ferrabosco, Tobias Hume, John Jenkins, Henry Lawes und John Wilson. Das Konzert findet am Dienstag, 14. August 2012, in der Seminarkirche in Mainz statt. Wenige Restkarten gibt es noch!

Abschlusskonzert: Mit dem „Signum Saxophonquartett“ und Nikola Djoric am Akkordeon beschließt der „Mainzer Musiksommer 2012“ seine musikalischen Reigen am Samstag, 18. August 2012, im Kreuzgang St. Stephan. Dieses Konzert ist bereits ausverkauft!

Informationen und Onlinetickets: www.mainz-klassik.de – Infohotline 06133 – 57 99 99 1

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