Verwaltung will interkulturelle Öffnung

Integration: Verwaltungsleute lernen, wie interkulturelle Öffnung funktioniert

Mainz, 07.08.12. Das Integrationsministerium und die Kommunal-Akademie setzen sich für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung ein. Ein erstes positives Ergebnis ist das gemeinsam konzipierte Seminar für Führungskräfte der Kommunalverwaltungen im Dezember dieses Jahres. Darin geht es um die Frage, was interkulturelle Öffnung ist und wie man sie in der Verwaltung umsetzen kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Ansätze, Methoden und Strategien kennen, um die interkulturelle Öffnung in ihrer Verwaltung voran zu bringen.

„Wir sind eine Einwanderungsgesellschaft und dies sollte sich in den Belegschaften der Behörden wie in der Privatwirtschaft widerspiegeln. Jeder fünfte Mensch in Rheinland-Pfalz hat einen Migrationshintergrund – bei den Angestellten im öffentlichen Dienst ist das leider noch nicht der Fall. Das möchten wir ändern“, sagt Integrationsministerin Irene Alt. „Ich freue mich, dass die Kommunalakademie Rheinland-Pfalz sich mit Unterstützung meines Hauses diesem Zukunftsthema widmet. Zu einer Willkommenskultur gehört, dass wir noch stärker als bisher Zugangshindernisse für Migrantinnen und Migranten abbauen, die Vielfalt der Gesellschaft in der Verwaltung abbilden und dafür sorgen, dass die Beschäftigten Menschen unterschiedlicher Herkunft anerkennend und wertschätzend begegnen“, beschreibt Ministerin Alt die Lernziele.

Das Seminar „Interkulturelle Öffnung von Verwaltung“ wird von der Kommunal-Akademie Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Integrationsministerium – angeboten und richtet sich in erster Linie an kommunale Ämter und Verwaltungen. Es findet am 10. und 11. Dezember in Boppard statt. Ministerin Alt und der Geschäftsführer der Kommunal-Akademie, Winfried Manns, werden die Teilnehmenden begrüßen und in das Thema einführen.

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