GEW begrüßt Änderung des Schulgesetzes

GEW begrüßt ausdrückliches Verbot sexueller Kontakte zu Schülern

Mainz, 14.08.12. „Wir begrüßen ausdrücklich den Gesetzentwurf des Bildungsministeriums, in das rheinlandpfälzische Schulgesetz ein Verbot sexueller Kontakte von Lehrkräften zu Schülerinnen und Schülern aufzunehmen“, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW), Klaus-Peter Hammer, zu der heutigen Erklärung von Bildungsministerin Doris Ahnen, solche sexuellen Kontakte in Zukunft nicht sanktionslos zu lassen und das Schulgesetz entsprechend ändern zu wollen.

Hammer hob hervor, dass Lehrkräfte in einer besonderen Vertrauensbeziehung zu den Schülerinnen und Schülern sowie zu deren Eltern ständen und schon deswegen dafür zu sorgen hätten, für eine notwendige Distanz und Neutralität zu sorgen. Dies gebiete nach Hammers Auffassung allein schon das pädagogische Berufsethos. Zudem sei die Grenze zwischen sexuellem Kontakt und sexuellem Missbrauch in einem Lehrer-Schüler-Abhängigkeitsverhältnis nur schwer abgrenzbar. Es sei richtig, hier durch eine gesetzliche Klarstellung für Sicherheit bei allen Beteiligten zu sorgen.

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