Ulrike Höfken erwandert Biotopkette Westwall

„Natürlich Vielfalt!“ – Sommertour 2012

Ministerin Höfken wandert am Westwall: „Naturvielfalt und Mahnmal erhalten“

Mainz, 23.08.12. Die Sommertour von Umweltministerin Ulrike Höfken führte heute entlang des Westwall-Wanderweges in der Südpfalz. „Der Westwall ist ein Mahnmal für Toleranz und Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere“, erklärte die Ministerin. Der Naturschutz habe es sich zur Aufgabe gemacht, das Monument als einen „Grünen Wall im Westen“ zu bewahren. Die Landesregierung unterstütze das und bemühe sich, mit der Bundesregierung eine langfristige Lösung zum Erhalt des Westwall-Mahnmals zu finden. „Die Aneinanderreihung der vielen tausend Bunkerruinen bildet einen Biotopverbund, den wir erhalten und entwickeln wollen. Dafür werden zurzeit Konzepte erarbeitet. Die Bauwerke erinnern zugleich an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges und sollen Zeitzeugnis bleiben“, so Höfken.

Die Bunker und Stollen des Westwalls gerieten im Laufe der Jahrzehnte in Vergessenheit und wurden von der Natur zurück erobert. Heute finden Fledermäuse, Wildkatzen und Eidechsen hier Rückzugsorte. Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht bilden die Ruinen eine Kette kleiner Biotopinseln, die die Landschaft durchzieht und gleichzeitig Gewässerläufe, Wälder und Wiesen miteinander verbindet. Der ehemalige Westwall führt so die Landschaftsräume wie mit einem grünen Band zusammen.

Auf der Wanderung entlang des Westwall-Wanderweges informiert sich Ministerin Höfken zudem über die Situation der Forstwirtschaft vor Ort sowie ein grenzüberschreitendes Projekt zur Trinkwasserversorgung in der Region.

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.