Wieder Schulobst für Grund- und Förderschüler

EU-Schulobstprogramm geht in neue Runde

Trier, 29.08.12     Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier
gibt in dieser Woche den Startschuss zu einer neuen Runde des EUSchulobstprogrammes
für das Schuljahr 2012/2013 an den rheinland-pfälzischen
Grund- und Förderschulen. Damit wird das erfolgreiche Programm auch in diesem
Jahr fortgesetzt. Ca. 163.000 Schülerinnen und Schüler an rund 1.100 Schulen erhalten
dann wieder einmal in der Woche kostenlos frisches Obst und Gemüse.

Einige Schulen werden im Rahmen einer Intensivierung – in „sozialen Brennpunkten“
und im Förderschulbereich – sogar zwei Mal pro Woche beliefert.
Die anfallenden Kosten werden je zur Hälfte von der EU und vom Land Rheinland-
Pfalz getragen. Für die Durchführung des Programms ist die ADD zuständig. Für die
beteiligten Schulen wurde Wert darauf gelegt, die Umsetzung möglichst unbürokratisch
und ohne hohen Verwaltungsaufwand zu gewährleisten.

Die ADD hatte im Frühjahr im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung die Lieferanten
ermittelt und ihnen entsprechende Lieferaufträge erteilt. Sie stellen die Früchte
bereit, indem sie das verzehrfertige Obst und Gemüse in Klassenkisten anliefern. Eine
Kiste enthält dabei die für eine Schulklasse benötigten Portionen entsprechend der
Zahl der Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Klasse.

Mit dem Schulobstprogramm will die Europäische Union erreichen, dass der Verzehr
von Obst und Gemüse bei Kindern und Jugendlichen gesteigert wird und dadurch einer
ungesunden Ernährungsweise vorgebeugt wird.

Begleitet wird das Programm durch pädagogische Maßnahmen, beispielsweise durch
Unterrichtseinheiten, Aktionen, Projekte, die die Bedeutung eines regelmäßigen Verzehrs
von Gemüse und Obst veranschaulichen und auch den Schülerinnen und Schülern
die Möglichkeit geben, mehr über die Herkunft dieser Lebensmittel zu erfahren
und den Umgang mit ihnen zu üben.

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