Landwirtschaft: Regionalität stärken, Anbaustop erhalten

Wehner und Schwarz: SPD an der Seite von Landwirtschaft und Weinbau im Land

Mainz, 31.08.12  „Wir stehen an der Seite von Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz. Landwirtschaft und Weinbau produzieren hochwertige Produkte. Die Landwirte und Winzer genießen unsere volle Wertschätzung“, so Thorsten Wehner, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, und Wolfgang Schwarz, weinbaupolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich der Besprechung des aktuellen Agrarberichts der Landesregierung und eines gemeinsamen Antrages zum Erhalt der EU-Pflanzrechteregelung im Weinbau.

„Das Auf und Ab der Märkte verfestigt sich und damit die Notwendigkeit für die Landwirtinnen und Landwirte ein aktives Risikomanagement im Blick zu haben. Verschärfend kommen dazu noch Krisen wie EHEC oder Dioxin, die die Landwirte teilweise an den Rand der Existenz bringen. In diesem Zusammenhang könnte unsere Forderung nach einer Risikoausgleichsrücklage ein Stück weit helfen. Ziel wird weiterhin sein müssen, die Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu erhöhen“, so Thorsten Wehner.

Der agrarpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion spricht sich zudem dafür aus, nach Möglichkeiten zu suchen, inwiefern bei der Schweineproduktion seitens der Landesregierung unterstützend eingegriffen werden kann. Wehner: „Es kann nicht in unserem Sinne sein – aus ökologischen und aus Gründen des Tierschutzes – weite Transporte der Tiere in Kauf zu nehmen. Regionale Schweinefleisch-Produkte wie z. B. der Eifel-Schinken zeigen, dass die Strategie regionaler Produkte erfolgversprechend sein kann.“

Wolfgang Schwarz, weinbaupolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, betont: „Weine aus Rheinland-Pfalz stehen für sehr gute Qualität und haben ein sehr hohes Ansehen. Rheinland-Pfalz ist und bleibt auch in Zukunft das Weinbauland Nr. 1.“

Schwarz spricht sich für einen Beibehalt des EU-Pflanzrechtesystems aus. Benachteiligungen der Steil- und Steilstlagen am Markt dürften nicht verstärkt werden. „Wenn das europäische Pflanzrechtesystem von der EU-Kommission tatsächlich aufgegeben würde, könnte in allen klimatisch geeigneten Flachlagen Wein auch dort angebaut werden, wo dies bislang nicht zugelassen ist – in den rheinland-pfälzischen Weinanbaugebieten etwa in fast allen Flachlagen in Rheinhessen und der Pfalz. Dies könnte insgesamt zu einer Weinmengensteigerung zu Lasten der Weinqualität führen und die Gewinnmargen der Weinbaubetriebe und Kellereien würden zunehmend alleine über Absatzmengen – in Deutschland wie auch im Export – erzielt werden. Wir hingegen wollen im rheinland-pfälzischen Weinbau weiter auf Qualität setzen“, so der SPD-Parlamentarier.

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