150 Jahre Opel

150 Jahre Opel Deutschland

Ministerpräsident Beck: Opel wird die Krise meistern

Kaiserslautern, 08.09.12. Bei der Werksfeier zum 150. Geburtstag von Opel in Kaiserslautern zeigte sich Ministerpräsident  Kurt Beck optimistisch, dass der traditionsreiche Autobauer einen „neuen, kraftvollen Aufbruch“ schafft.

„Als erstes und zeitweise größtes Automobilunternehmen in Deutschland hat Opel 150 ereignisreiche Jahre erlebt. Der ‚Laubfrosch’, der ‚Blitz’, der P4, der Kadett oder der Manta waren Meilensteine in der Opel-Geschichte, die bis heute unvergessen sind. Es waren nicht nur gute Autos, sondern Sympathieträger und Fahrzeuge mit Charakter“, erinnerte sich Beck bei dem Firmenjubiläum.

Der Blick in die Unternehmensgeschichte zeige, dass Opel immer dann erfolgreiche Zeiten hatte, wenn sich die Menschen mit einem Produkt besonders identifizieren konnten. Im nächsten Jahr werde Opel mit dem „Adam“ ein neues Fahrzeug auf den Markt bringen, das das Zeug dazu habe, diese Linie fortzusetzen und so zu einem Meilenstein-Auto zu werden. „Mit den beiden Maßnahmen – Kurzarbeit statt Entlassungen und Rückbesinnung auf seine Wurzeln – hat Opel meines Erachtens den richtigen Weg eingeschlagen, um aus der globalen Krise der Automobilwirtschaft herauszufinden“, sagte der Ministerpräsident

Beck wünschte sich allerdings noch eine dritte Maßnahme: Ein Ende der Ungerechtigkeit, dass geschätzte 600.000 bis 700.000 Fahrzeuge für den europäischen Markt außerhalb von Europa produziert werden. „Opel stellt nur noch rund eine Millionen Fahrzeuge in Europa her– das ist zu wenig. Die Maxime der Zukunft sollte sein, dass Autos für den europäischen Markt auch in Europa produziert werden. Mit dem ‚Adam’ ist dafür ein Anfang gemacht“, betonte Beck.

Er sei auch für das Werk Kaiserslautern von großer Bedeutung, da hier künftig Karosserieteile und die Vorderachse produziert würden. Das Werk, das seit 46 Jahren bestehe, aktuell fast 3.000 Menschen eine qualifizierte Arbeit und jedes Jahr weit über 100 jungen Menschen eine hochwertige Berufsausbildung biete, blicke damit einer guten Zukunft entgegen. „Eine unverzichtbare Voraussetzung dafür ist jedenfalls heute hier anzutreffen: hoch motivierte, gute ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereit sind, sich zusammen mit ihrem Betriebsrat für ihren Standort, aber auch das Unternehmen insgesamt, mit Weitblick einzusetzen.

„Opel kann stolz sein auf seine Leute“, so Ministerpräsident Kurt Beck abschließend.

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