Hygienebarometer soll kein Verwirrbarometer werden

Hygienebarometer

Hartloff: Runder Tisch zum Hygienebarometer / Gespräche mit anderen Ländern gegen bundesweites „Verwirrbarometer“

Mainz, 12.09.12 Verbraucherschutzminister Jochen Hartloff hat heute in Mainz die Bildung eines Runden Tisches zum Thema „Hygienebarometer“ angekündigt. „Nachdem Bundesministerin Ilse Aigner gestern im Vorfeld der achten Verbraucherschutzministerkonferenz bekanntmachen ließ, dass sie nun endlich gesetzliche Änderungen für die Einführung eines Hygienebarometers auf Länderebene vornehmen möchte, werde ich umgehend die Vorbereitungen zu einem Runden Tisch mit allen Beteiligten im Land, den kommunalen Spitzenverbänden und Vertretern der Wirtschaft, vorantreiben. Ich erhoffe mir, dass wir in dieser Runde eine sachgerechte und transparente Lösung für die Verbraucherinnen und Verbraucher finden werden.“

Hartloff bedauerte weiterhin, dass keine bundeseinheitliche Lösung zustande gekommen ist und erklärte, dass er aber auch weiterhin mit den anderen Ländern das Gespräch suchen werde. „Da sich die Bundesregierung davor drückt, eine bundesweit verbindliche Regelung für alle Länder zu formulieren, werde ich mich dafür einsetzen, dass es nicht zu einem Flickenteppich kommt. Dazu werde ich umgehend mit den anderen Ländern Gespräche führen und ausloten, wie eine möglichst gemeinsame Lösung, zumindest einiger Länder, aussehen könnte. Wir brauchen für eine verständliche und transparente Anzeige auch einheitliche Maßstäbe. Alles andere trägt nicht zur Transparenz bei, sondern eher zur Verwirrung der Kundinnen und Kunden, da jedes Bundesland sein Kontrollbarometer anders definiert und auslegt. Dann hätten wir bundesweit eher ein ‚Verwirrbarometer’“, betonte der Minister.

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