Historikertag zur Landesgeschichte

Bewahren, Erforschen, Vermitteln: Rheinland- Pfalz macht Geschichte Historikertag in Mainz: Landesmeile der Kultureinrichtungen

Mainz, 13.09.12. Wofür stehen Kreuz, Rad und Löwe? Weshalb sind Auswanderung und Ein wanderung für unser Land so wichtige Themen? Wie machen unsere Museen das historische Erbe des Landes lebendig? Warum sollen die SchUM -Städte in die UNESCO- Welterbeliste aufgenommen werden? Wie kooperieren „Profis“ und „Amateure“ in der historischen Bildungsarbeit? Wen will das große historische Handbuch zur Geschichte des Landes besonders ansprechen?

Auf diese und andere Fragen gibt die Gemeinschaftspräsentation Auskunft. Sie präsentiert sich als Teil des 49. Deutschen Historikertages unter dem Motto „Ressourcen – Konflikte“ vom 25. bis 28. September 2012 in Mainz. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck tagt einer der größten geisteswissenschaftlichen Kongresse in Europa an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Rheinland-Pfalz-Meile“ der Kultureinrichtungen des Landes wird am 25. September 2012 um 14.00 Uhr durch den Präsidenten des Landtags Rheinland-Pfalz und Vorsitzenden der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz Joachim Mertes eröffnet. Im Gespräch mit Sabine Hampel, Redakteurin und Moderatorin der SWR-Sendung „Landesart“ werden dabei die Schwerpunkte der Präsentation erläutert.

Im Rahmen dieses hochkarätig besetzten internationalen und nationalen Fachaustausches präsentieren sich mehr als 30 Kultureinrichtungen des Landes auf der Rheinland-Pfalz-Meile. Die großzügige Ausstellungsfläche vor dem zentralen Hörsaal P1 bietet den Teilnehmern und Besuchern des Historikertages einen kompakten Überblick über die kulturhistorische Forschung inRheinland-Pfalz. Dies spiegelt sich in den einzelnen Institutionen und Einrichtungen wider, die sich hier mit einem facetten-und sehr abwechslungsreichen Programm vorstellen.

Landtagspräsident Mertes: „Die historischen Wurzeln unseres Landes reichen weit zurück, obwohl Rheinland-Pfalz selbst noch jung ist. Die Römer, das Mittelalter, Revolutionen und die Entwicklung zur Demokratie haben es geprägt. Das historische und kulturelle Erbe unseres Landes ist eine Schatzkammer, den die Ausstellung ein Stück weit öffnet und die Lust auf mehr machen soll.“ Neben Archiven, Bibliotheken und Museen sind Forschungs-und Hochschuleinrichtungen, Gedenkstätten und Bildungsträger sowie die Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz mit gemeinsamen Projekten und Arbeitsschwerpunkten vertreten, um den Besuchern des Historikertages eine Vorstellung von der lebendigen Vielfalt der Kultur-und Forschungslandschaft in Rheinland-Pfalz zu vermitteln. Die Gliederung der Ausstellungsfläche in insgesamt

acht Themenschwerpunkte macht die Orientierung leicht und lädt ein zu umfassender Information, fachlichem Austausch und persönlichem Gespräch. Eine Präsentationsfläche bietet darüber hinaus regelmäßig wechselnde Beiträge der einzelnen Kultur- und Forschungseinrichtungen, die von Kurzvorträgen, der Vorstellung von Publikationen und Arbeitsmaterialien bis zu multimedialen Elementen und Beiträgen reicht. Deer Eintritt zur Ausstellungsfläche vor P1 ist (im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen des Historikertages) an allen Tagen frei! Weitere Informationen und das ausführliche Präsentationsprogramm finden Sie unter

www.rheinland-pfalz-macht-geschichte.de.

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