Staufrei durch die Kirner Innenstadt

Infrastruktur / Straßenbau

Lewentz: Neue Brücke und Kreisel sorgen für besseren Verkehrsfluss in Kirn

Kirn, 15.09.12. Nach einer Bauzeit von rund drei Jahren ist die neue innerstädtische Verkehrsführung in Kirn mit Beseitigung des beschrankten Bahnüberganges im Zuge der L 182 abgeschlossen. „Mit dem Bau der neuen Straßenbrücke über die Nahe, die Bahnlinie Saarbrücken-Bingen und die L 183 sowie der Anlegung eines neuen Kreisverkehrsplatzes und dem Ausbau von rund 300 Meter Straße präsentiert sich jetzt die L 182 in diesem Bereich in einer ganz neuen Qualität“, betonte Infrastrukturminister Roger Lewentz bei der offiziellen Verkehrsfreigabe. Die Wartezeiten am beschrankten Bahnübergang gehören somit der Vergangenheit an.

Das relativ hohe Verkehrsaufkommen der L 182 mit im Schnitt über 9300 Fahrzeugen täglich sowie die Belastung am bisherigen Bahnübergang durch rund 80 Zügen pro Tag und den damit verbundenen Schließzeiten der Schrankenanlage bis zu 160 Minuten am Tag machten einen Umbau dieses Bereiches dringend erforderlich.

Das Herzstück der Gesamtmaßnahme bildet das neue rund 73 Meter lange Brückenbauwerk über die Nahe, die Bahnstrecke sowie die L 183. In Form eines Bogens führt die Brücke weiter über den Parkplatz „Kiesel“ und den Mühlgraben. Auf der neuen Brücke wurde zudem auf einer Seite ein Rad- und Gehweg eingerichtet mit einem direkten fußläufigen Zugang über einen Treppenturm zum Parkplatz „Kiesel“, erläuterte der Minister.

Die vorhandene Nahebrücke bleibt erhalten – ebenso ein Übergang für Fußgänger: Der frühere Bahnübergang wurde durch einen behindertengerechten Treppenübergang mit einer Stahl-Brückenkonstruktion ersetzt. Zur Anbindung der L 182 an die L 183 und die K 7 ist ein Kreisverkehrsplatz mit einem Durchmesser von rund 32 Meter angelegt worden. „Insgesamt wurden somit die Verkehrsbeziehungen und der Straßenraum optimiert und in punkto Verkehrssicherheit und Verkehrsqualität deutlich verbessert“, betonte Lewentz.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund acht Millionen Euro. Davon tragen Bund, Land und Deutsche Bahn jeweils ein Drittel. Die Stadt Kirn investiert rund 650.000 Euro.

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