Tag der Regionen: Das Gute liegt so nah

Startschuss für „Tag der Regionen“

Ministerin Höfken: Regionen stärken – Bleibeperspektiven schaffen

Bad Kreuznach, 15.09.12. Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken gab heute in Bad Kreuznach den offiziellen Startschuss für den Tag der Regionen 2012 in Rheinland-Pfalz. „Regionalität ist eine starke Bewegung geworden. Die vielen engagierten Akteure stärken die ländlichen Räume und schaffen so Bleibeperspektiven für die Menschen“, erklärte die Ministerin beim Tag der offenen Tür des Dienstleistungszentrum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück. Die Veranstaltung bildete gemeinsam mit dem 19. Kreuznacher Bauernmarkt den ersten rheinland-pfälzischen Beitrag im Vorfeld des Tags der Regionen. Mit etwa 1000 Veranstaltungen bundesweit wirbt der Tag der Regionen vom 21. September bis 7. Oktober mit Aktionen für regionale Produkte und Initiativen.

Das Regionalbündnis Soonwald-Nahe bündelt die Aktivitäten für das ganze Land. Die Regionalmarke SooNahe sei selbst einmal aus einem Tag der Regionen hervorgegangen, berichtete Höfken und erklärte: „2012 ist die Resonanz so groß wie noch nie: In zehn Landkreisen von der Eifel bis in die Pfalz sind über dreißig Veranstaltungen geplant.“

Der Bauernmarkt in Kreuznach machte heute den Auftakt und zeigte mit über 90 Ständen die ganze Vielfalt der Region. Ein Schwerpunkt nahm dabei die Direktvermarktung regionaler Lebensmittel ein. Allein die Regionalmarke SooNahe präsentierte sich an über 20 Ständen. Besucher konnten sich zudem im DLR über artgerechte Hühnerhaltung, Streuobst, Biodiversität oder Ökoeinkaufsführer informieren.

„Zur Unterstützung der Regionalvermarktung brauchen wir endlich eine eindeutige und nachvollziehbare Kennzeichnung für regionale Produkte“, erklärte Höfken.

Für das von Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner geplante „Regionalfenster“ sehe sie da jedoch erheblichen Nachbesserungsbedarf. „Ein `Regionallabel light´, das ohne klare Herkunfts- und Qualitätskriterien aber mit einem riesigen bürokratischen Aufwand verbunden ist, hilft weder Vermarktern noch Verbrauchern“, betonte Höfken.

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