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Straßenfußballprojekt leistet Beitrag zu Integration, Fair-Play und Toleranz

Mainz, 17.09.12. „Sport führt Menschen zusammen und verbindet. Sport vermittelt aber auch Verantwortungsbewusstsein. Das macht ihn für ein gutes Miteinander in der Gesellschaft unentbehrlich“, betonte Sportminister Roger Lewentz bei der Auftaktveranstaltung für ‚balance Rheinland-Pfalz‘ in Speyer.

Das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur ist zusammen mit dem Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, der Landeszentrale für politische Bildung, dem Landespräventionsrat, dem Landessportbund, dem Südwestdeutschen Fußballverband, dem Fußballverband Rheinland und der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration (AGARP) Träger des Straßenfußballprojekts ‚balance Rheinland-Pfalz‘. Die Projektleitung liegt beim Südwestdeutschen Fußballverband und beim Fußballverband Rheinland. Die Neuausrichtung von ‚balance Rheinland-Pfalz‘ baut dabei auf die erfolgreichen Projekte „Ballance 2006“ und „Ballance 2011“ im Rahmen der Fußball- Weltmeisterschaften in Deutschland auf. Dafür unterzeichnete Lewentz am Sonntag einen entsprechenden Rahmenvertrag mit den Trägern.

„Auch vor dem Hintergrund der immer wieder zu beobachtenden Ausschreitungen im Fußball wird mit dem Projekt das Ziel verfolgt, einen Beitrag für Integration, Fair-Play und Toleranz zu leisten“, sagte der Minister. Kern des Projekts seien Straßenfußballturniere für Kinder und Jugendliche, die in Fußballcourts auf öffentlichen Plätzen nach besonderen Regeln mit einem pädagogischen Ansatz ausgetragen würden.

‚balance Rheinland-Pfalz‘ weckt Begeisterung dafür, gemeinsam Sport zu treiben und es schafft Anreize, damit mehr junge Menschen den Weg in Organisationen und Vereine finden. „Der Sport kann hierbei seine Integrationskraft und sein Integrationspotential entfalten. Denn auf dem Spielfeld zählt nur eins: Gemeinsam Leistung zu bringen. Da ist es völlig unerheblich, woher man kommt oder welche Sprache man spricht. Im Gegenteil, beim Sport werden Freundschaften geschlossen und ein soziales Netz geknüpft, das auch außerhalb des Sportplatzes trägt“, erklärte Integrationsministerin Irene Alt. Durch die Teilhabe am Sport erführen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft eine echte Beteiligung in der Gesellschaft.

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