Baukonjunktur stabil

Meldung zur Baukonjunktur im Juli 2012

Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahr im Plus

Bad Ems, 18.09.12. Die Auftragseingänge im rheinland-pfälzischen Bauhauptgewerbe sind im Juli 2012 im Vorjahresvergleich um fünf Prozent gestiegen, gegenüber dem Vormonat kam es zu einer Verschlechterung um 5,9 Prozent. Das teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems mit. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich um 6,3 Prozent gegenüber dem Ergebnis vom Juli 2011, im Vormonatsvergleich legte er um 0,7 Prozent zu.

Mehr Aufträge als im Juli 2011, weniger als im Juni 2012

Gegenüber dem Vorjahresmonat sind die Auftragseingänge um fünf Prozent gestiegen. Damit kam es im Juli 2012 – nach dem leichten Anstieg im Juni (plus 0,3 Prozent) – zu einer deutlicheren Verbesserung der Auftragslage. Während sich die Nachfrage im Hochbau kräftig erhöhte (plus 26 Prozent), verbuchte der Tiefbau einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresergebnis (minus 9,6 Prozent).

Im Vormonatsvergleich sank die Nachfrage nach Bauleistung im Juli 2012 um 5,9 Prozent. Im Hochbau war ein Anstieg der Auftragseingänge um 13,4 Prozent zu verzeichnen. Dagegen verschlechterte sich im Tiefbau das Ergebnis gegenüber Mai um 19,2 Prozent.

Umsätze höher als im Vorjahr – leichtes Plus im Vormonatsvergleich

Im Vergleich zum Juli 2011 stieg der baugewerbliche Umsatz um 6,3 Prozent auf rund 260 Millionen Euro. Während sich im Hochbau die Umsätze um 6,4 Prozent auf knapp 121 Millionen Euro erhöhten, verzeichnete der Tiefbau ein Umsatzplus von 6,2 Prozent auf fast 139 Millionen Euro.

Gegenüber dem Vormonat kam es im Juli 2012 zu einem Anstieg des baugewerblichen Umsatzes um 0,7 Prozent. Im Vergleich zum Mai gab es im Hochbau ein Minus von 5,6 Prozent; im Tiefbau wurde eine Verbesserung um 6,9 Prozent registriert.

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe werden anhand der endgültigen Ergebnisse für Rheinland-Pfalz monatlich nominale Indikatoren für die Auftragseingänge und den baugewerblichen Umsatz in Form von Indizes und Veränderungsraten gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat bereitgestellt. Die Daten stammen aus der Befragung von rund 350 Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten aus dem Bauhauptgewerbe. Die Konjunkturmeldung zur Baukonjunktur erfolgt sechs bis sieben Wochen nach Ende des Berichtsmonats. Bei der Einschätzung der Veränderungsraten ist zu beachten, dass die Entwicklung im Bauhauptgewerbe häufig durch Großaufträge geprägt ist.

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