Eisenberg hat wieder Drogeriemarkt in der Innenstadt

Gründung

Ministerin Lemke: „Schlecker-Mitarbeiterin wird Unternehmerin“

Eisenberg/Mainz, 29.09.12 Hilfe zur Selbsthilfe beweist eine frühere Mitarbeiterin des heute insolventen Unternehmens Schlecker: Marlene Schnell wird künftig in Eisenberg einen der zwei Schlecker-Läden in Eigenregie als neuen „MS-Drogeriemarkt“ weiterführen und zwei ehemalige Kolleginnen beschäftigen. Zur heutigen Eröffnung gratulierte Wirtschaftsministerin Eveline Lemke der Unternehmerin zu ihrem mutigen Schritt. Marlene Schnell kann über 25 Jahre Berufserfahrung als Marktleiterin des Schlecker-Marktes in Eisenberg vorweisen.

„Diese Geschäftsgründung macht Mut, weil eine engagierte Mitarbeiterin des ehemaligen Branchenriesen ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt und gemeinsam mit ihrem Ehemann einen Drogeriemarkt in den früheren Räumlichkeiten von Schlecker eröffnet. Viele haben diese Entwicklung unterstützt“, betonte die Ministerin.

Möglich wurde die Existenzgründung unter anderem mit Unterstützung der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH. Diese übernahm durch eine Ausfallbürgschaft ein Teil des Kreditausfallsrisikos der finanzierenden Kreissparkasse, die den Existenzgründerkredit gewährte. Lemke: „Die Bereitstellung von Bürgschaften ist Teil der aktiven Unterstützung des Mittelstands in Rheinland-Pfalz. Dadurch kann die Gründung von Unternehmen erleichtert werden. Darüber hinaus unterstützt die ISB mit dem Mittelstandsförderungsprogramm den Schritt in die Selbstständigkeit durch zinsgünstige Darlehen.“

Einen wesentlichen Beitrag für die erfolgreiche Existenzgründung leisteten zudem der Wirtschaftsförderer der Stadt Eisenberg, Jürgen Stutzenberger, die örtliche IHK und die Agentur für Arbeit. Lemke dankte allen für dieses Engagement und wünschte den Drogeriemarktbetreibern viele und zufriedene Kunden.

Die ersten Kundinnen und Kunden des neuen Drogereimarktes in Eisenberg äußerten sich sehr zufrieden mit dem neuen Angebot. Gerade ältere Kundinnen freuten sich, daß sich ihnen nun eine fußläufige alternative zu den Märkten auf der grünen Wiese bietet. Sie meinten, dies gute Beispiel müsse Schule machen.

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