Windenergie: Grüne stellen sich Kritik

Fachgespräch

„Energiewende und Naturschutz“

Mainz, 05.10.12. Energiewende bedeutet Versorgungssicherheit, stabile Preise, Wertschöpfung vor Ort und Arbeitsplätze. Doch in allererster Linie ist die Energiewende gelebter Umweltschutz. Die Alternative zu Erneuerbaren Energien heißen fossile Energien wie Kohlekraft oder Atomstrom. „Ein Festhalten an diesen Technologien fügt der Natur unweigerlich größeren Schaden zu als der möglichst natur- und landschaftsverträgliche Ausbau der Solarenergie und Windkraft“, sagt Andreas Hartenfels, Umweltpolitischer Sprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz.

Zuletzt kritisierten jedoch Umweltverbände den „unkontrollierten“ Ausbau der Windenergie in Rheinland-Pfalz. Die Grüne Landtagsfraktion stellt sich mit ihrem Fachgespräch der Kritik.

Zum Thema „Energiewende und Naturschutz“ veranstaltet die GRÜNE Landtagsfraktion am Freitag, 19. Oktober, ein Fachgespräch. Zu den RednerInnen gehören die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke und Umweltministerin Ulrike Höfken. Das Gutachten „Naturschutzfachlicher Rahmen zum Ausbau der Windenergienutzung in Rheinland-Pfalz“ wird vorgestellt von Dr. Klaus Richarz, Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

Stellungnahmen werden abgegeben von VertreterInnen des BUND, des NABU, des Bundesverbandes beruflicher Naturschutz und des Bundesverbandes Windenergie. „Wir gestalten die Energiewende in Zusammenarbeit mit den Verbänden. Bedenken und Anregungen nehmen wir in den laufenden Prozess immer mit auf“, sagt Hartenfels abschließend.

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