Bitburg: Fink fordert Gewerbegebiet und Energiepark statt Flughafen

Flughafen Bitburg

Fink: Weg frei machen für Energie- und Gewerbepark

Mainz/Bitburg, 10.10.12. Aktuellen Meldungen zufolge ist die Flughafenentwicklungsfirma des Planers des Bitburg Airports Frank Lamparski insolvent. Dazu erklärt die örtliche Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion Monika Fink:

„Bereits seit Jahren zeichnet sich ab, dass die Pläne, den Flugplatz Bitburg in einen internationalen Flughafen zu verwandeln, Luftnummern sind. Auch die Bonität des Projektentwicklers Frank Lamparski ist seit langem bekannt. Wider besseren Wissens hat der Chef des Aufsichtsrates der Flugplatz Bitburg GmbH, der Abgeordnete Michael Billen, weiter im Alleingang an diesen Plänen festgehalten und stand damit einer realistischen und erfolgversprechenden Nutzung des Areals im Weg.“

Michael Billen habe öffentlich immer wieder deutlich gemacht, den Flugplatz zu einem Verkehrsflughafen ausbauen zu wollen – trotz einer bereits in diesem Jahr spektakulär gescheiterten Investorensuche durch Lamparski. „Die Abenteuer des Herrn Billen werden die Landkreise teuer zu stehen kommen“, fürchtet Fink, denn diese warten noch immer auf Ratenzahlungen von Lamparski. Dennoch ist sie optimistisch, dass Kreise, Land und Bund gemeinsam das Gelände des ehemaligen US-Militärflughafens in Zukunft sinnvoll nutzen können: „Ein Energie- und Gewerbepark wäre die ideale Lösung. Ich kann nur hoffen, dass bei Michael Billen endlich Vernunft einkehrt und er dieser von allen gewünschten Lösung zum Wohle der Region nicht mehr im Weg steht.“

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