Baukonjunktur im August widersprüchlich

Meldung zur Baukonjunktur im August 2012

Fast 5 Prozent rückgang Über 4 Prozent höhere Umsätze

Bad Ems, 16.10.12 Die Auftragseingänge im rheinland-pfälzischen Bauhauptgewerbe sind im August 2012 im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent gefallen, gegenüber dem Vormonat kam es zu einer Verschlechterung um 9,7 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich um 1,3 Prozent gegenüber dem Ergebnis vom August 2011, im Vormonatsvergleich legte er um 4,2 Prozent zu.

Auftragseingänge im Vorjahresvergleich gefallen – Verschlechterung gegenüber dem Vormonat Gegenüber dem Vorjahresmonat sind die Auftragseingänge um 4,7 Prozent gefallen, nachdem sie im Juli noch um 5 Prozent gestiegen waren. Während sich die Nachfrage im Hochbau kräftig erhöhte (plus 13,4 Prozent), verbuchte der Tiefbau einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresergebnis (minus 17,2 Prozent).

Im Vormonatsvergleich sank die Nachfrage nach Bauleistung im August 2012 um 9,7 Prozent. Im Hochbau war ein Rückgang der Auftragseingänge um 10,7 Prozent zu verzeichnen. Im Tiefbau verschlechterte sich das Ergebnis gegenüber Juli um 8,7 Prozent.

Umsätze höher als im Vorjahr – Plus im Vormonatsvergleich

Im Vergleich zum August 2011 stieg der baugewerbliche Umsatz um 1,3 Prozent auf rund 271 Millionen Euro. Während sich im Hochbau die Umsätze um 2,1 Prozent auf knapp 131 Millionen Euro erhöhten, verzeichnete der Tiefbau ein Umsatzplus von 0,5 Prozent auf rund 140 Millionen Euro.

Gegenüber dem Vormonat kam es im August 2012 zu einem Anstieg des baugewerblichen Umsatzes um 4,2 Prozent. Im Vergleich zum Juli gab es im Hochbau ein Plus von 7,9 Prozent; im Tiefbau wurde eine Verbesserung um 0,9 Prozent registriert.

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe werden anhand der endgültigen Ergebnisse für Rheinland-Pfalz monatlich nominale Indikatoren für die Auftragseingänge und den baugewerblichen Umsatz in Form von Indizes und Veränderungsraten gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat bereitgestellt. Die Daten stammen aus der Befragung von rund 350 Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten aus dem Bauhauptgewerbe. Die Konjunkturmeldung zur Baukonjunktur erfolgt sechs bis sieben Wochen nach Ende des Berichtsmonats. Bei der Einschätzung der Veränderungsraten ist zu beachten, dass die Entwicklung im Bauhauptgewerbe häufig durch Großaufträge geprägt ist.

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