Hartloff besucht Resozialisierungsverein

Pfälzischer Verein für Soziale Rechtspflege

Justizminister Hartloff besucht Pfälzischen Verein für Soziale Rechtspflege e.V.

Ludwigshafen, 17.10.12 Justizminister Jochen Hartloff hat heute den Pfälzischen Verein für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz e.V. in Ludwigshafen besucht. Dabei betonte er die Bedeutung und die Leistungen des Vereins. „Ich freue mich heute Ihnen einmal mehr für Ihre wichtige Arbeit danken zu dürfen. Vom Täter-Opfer-Ausgleich bis zur Vermittlung von gemeinnütziger Arbeit sowie Anti- Gewalt-Training reichen die Tätigkeiten. Ihr breites Aufgabenspektrum ist damit ein wichtiger Pfeiler für die Resozialisierung ehemals straffällig gewordener Menschen.“

Hartloff betonte, dass die Arbeit des Vereins zur Kriminalitätsprävention, speziell auch bei Jugendlichen beitrage. „Nicht nur die Maßnahmen der Jugendhilfe, sondern auch die Fürsorge und Wiedereingliederungshilfen für straffällig gewordenen Menschen sind von ganz besonderer Bedeutung für die Gesellschaft“, so der Minister.

Hartloff ging weiter darauf ein, dass der Verein auch Personen vermittle, die für das Programm „Schwitzen statt sitzen“ in Betracht kämen. Die Geschäftsstelle vermittelt Personen in gemeinnützige Arbeit, die ihre Geldstrafe nicht bezahlen können oder eine gerichtliche Arbeitsauflage zu leisten haben. Haft und soziale Ausgrenzung werden vermieden. Der Gesellschaft bleiben Haftkosten erspart.

Bei der Zielgruppe handelt es sich um Personen, die zu einer Geldstrafe verurteilt wurden, jedoch auf Grund ihrer persönlichen Verhältnisse, z.B. Arbeitslosigkeit, nicht in der Lage sind, diese Geldstrafe zu bezahlen. Ferner handelt es sich um Personen, denen im Rahmen einer gerichtlichen Bewährungsauflage aufgegeben wurde, eine bestimmte Anzahl an Stunden gemeinnütziger Arbeit abzuleisten

Information: Der Pfälzische Verein für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz e.V. verfolgt seit seiner Gründung 1956 (damals noch Pfälzischer Verein für Straffälligenhilfe e.V.) ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Die Wurzeln der Organisation liegen im 1956 in Zweibrücken gegründeten Pfälzischen Verein für Straffälligenhilfe e.V. Dieser hat sich im Jahr 2001 regional aufgegliedert. Seither arbeitet der Pfälzische Verein für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz e.V. als eigenständiger Träger. Die so entstandenen vier Einzelvereine haben sich im Pfälzischen Verband für Soziale Rechtspflege e.V. Zweibrücken zusammen geschlossen und sind so auch überregional vertreten. Seit 2005 ist der Verein als freier Träger im Ludwigshafener Haus des Jugendrechts vertreten.

straffällige Jugendliche, Haus des Jugendrechts

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