Uni Mainz weiter bei Studienanfängern begehrt

Studienangebot weiterhin stark nachgefragt: An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sind erneut mehr als 36.000 Studierende eingeschrieben

Studierendenzahlen im Wintersemester 2012/13 weiterhin auf Rekordniveau / Sicherstellung des Lehrangebots mit Hilfe des Hochschulpakts

Mainz, 17.10.12. Die Studierendenzahlen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bleiben weiterhin auf Rekordniveau: Nachdem die Universität im vergangenen Wintersemester 2011/12 erstmals die Grenze von 36.000 Studierenden überschritten hat, werden in diesem Wintersemester 2012/13 wahrscheinlich erneut mehr als 36.200 Studierende eingeschrieben sein. Zwar ist das Einschreibeverfahren noch nicht vollständig abgeschlossen, dennoch zeichnet sich ab, dass der letztjährige Höchststand von insgesamt 36.205 Einschreibungen wieder erreicht und vielleicht nochmals leicht überschritten werden dürfte. „Wir haben diese Entwicklung erwartet und freuen uns natürlich über dieses starke Interesse am Studienangebot unserer Universität“, erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, anlässlich der Erstsemesterbegrüßung.

Leicht rückläufig ist allerdings die Zahl derjenigen Studierenden, die erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufnehmen. Bis zum Beginn der Einführungswoche am 15. Oktober 2012 waren 3.773 Studierende im ersten Hochschulsemester eingeschrieben. Ihre Zahl wird sich voraussichtlich noch leicht erhöhen und damit nicht ganz das Vorjahresniveau von 3.977 Studienanfängern erreichen. Damit stabilisiert sich diese Zahl etwa 20 Prozent über der jahrelang üblichen Zahl von rund 3.200 Anfängerinnen und Anfängern. „Angesichts der in diesem Jahr anstehenden doppelten Abiturjahrgänge in Baden-Württemberg sowie in Hessen haben wir mit dem Land eine Erhöhung der Erstsemester-Plätze in Jahr 2012 um 690 vereinbart; für das Sommersemester 2012 und das Wintersemester 2012/13 stehen damit insgesamt knapp 5.500 Studienplätze im ersten Hochschulsemester zur Verfügung“, erläutert der Präsident. Hiervon sind derzeit rund 5.300 besetzt, das heißt: Auch wenn in den kommenden Wochen noch rund 100 Einschreibungen dazu kommen dürften, wird die Planung der JGU insgesamt aufgehen.

Dies zeigt sich auch in den Noten, den so genannten NCs, die in einzelnen Fächern für eine Zulassung erforderlich waren. „Von den insgesamt 36 grundständigen Studiengängen mit örtlichen Zulassungsbeschränkungen liegen in lediglich sechs Fächern die Zulassungswerte unter 2,0. In 20 Fächern erhielten Bewerberinnen und Bewerber mit einem Notendurchschnitt von 2,5 oder höher noch einen Studienplatz“, erläutert Dr. Bernhard Einig, Leiter der Abteilung Studium und Lehre, die aktuelle Situation.

Unverändert zeigt sich die Hitliste der Studienwünsche: Wie bereits im vergangenen Jahr lagen die meisten Bewerbungsanträge für zulassungsbeschränkte Fächer wie Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Rechtswissenschaft, Biologie, Erziehungswissenschaft, Publizistik, Deutsch/Germanistik, Politikwissenschaft/Sozialkunde, Soziologie und Filmwissenschaft vor. Gleiches gilt für Medizin und Zahnmedizin, für die die Studienplätze durch die „Stiftung für Hochschulzulassung“, der Nachfolgeorganisation der ehemaligen ZVS, vergeben werden. Bei den zulassungsfreien Studiengängen ist nach wie vor die Nachfrage in Geschichte (über 500 Neueinschreibungen) oder Philosophie (über 450 Neueinschreibungen) sehr hoch; aber auch in Mathematik werden rund 300 Studierende ein Studium im kommenden Wintersemester 2012/13 beginnen.

„Um auch bei diesen hohen Studierendenzahlen qualitativ gute Rahmenbedingungen für Studium und Lehre gewährleisten zu können, haben wir frühzeitig mit Hilfe des Hochschulpakts geeignete Maßnahmen in die Wege geleitet“, erklärt der Präsident. So stehen in diesem Jahr den Fachbereichen Finanzierungsmittel für 29 zusätzliche Lehrende zur Verfügung. Für das kommende Jahr sind bereits fünf weitere Stellen vereinbart. „Insgesamt verstärkt der Hochschulpakt in diesem Jahr die lehrbezogenen Budgets der Fachbereiche und Zentralen Einrichtungen mit mehr als elf Millionen Euro“, so der Präsident. „Damit gelingt es der Universität, nicht nur ein ordnungsgemäßes Lehrangebot sicherzustellen, sondern auch die Zahl der Zulassungsbeschränkungen weiterhin in engen Grenzen zu halten, so dass den hohen Bewerberzahlen ein möglichst breites Angebot an Studienplätzen zur Verfügung steht.“

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