Kulturlandschaften, erhalten, pflegen, entwickeln

Höfken: „Kulturlandschaften erhalten, Regionalentwicklung fördern“ -Pressemitteilung PRESSEDIENST MINISTERIUM FÜR UMWELT, LANDWIRTSCHAFT, ERNÄHRUNG, WEINBAU UND FORSTEN

Mainz, 18. Oktober 2012

Forum Ländlicher Raum Höfken: „Kulturlandschaften erhalten, Regionalentwicklung fördern“ Bei einer Veranstaltung des Forums Ländlicher Raum in Daun hat Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken am Donnerstag darauf hingewiesen, wie wichtig der Erhalt der Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz ist: „Unsere von Weinbergen, Weiden und Wäldern geprägten Landschaften sind einzigartig. Sie stiften regionale Identität, sind Grundlage für den Tourismus, Arbeitsplätze im ländlichen Raum sowie eine nachhaltige Regional- und Wirtschaftsentwicklung und sind Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten“, so Höfken. Zumal mehr als zwei Drittel der Menschen in Rheinland-Pfalz auf dem Land leben, sei die Entwicklung des ländlichen Raums ein politischer Schwerpunkt der Landesregierung, betonte die Ministerin: „Mit spezifischen Programmen, allen voran unserem ländlichen Entwicklungsprogramm PAUL, helfen wir, dem ländlichen Raum, der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Weinbau, vorhandene Chancen zu nutzen und die zahlreichen neuen Herausforderungen zu meistern.“ Eine bedeutende Rolle spiele dabei auch das LEADER-Programm, womit die Europäische Union den Regionen eine kreative Experimentierwerkstatt zur ländlichen Entwicklung zur Verfügung stelle. Die Vulkaneifel sei eine der engagiertesten LEADER-Regionen des Landes. „Ein wirksames Instrument, um nachhaltige Agrarstrukturen zu schaffen, ist zudem die ländliche Bodenordnung einschließlich des ländlichen Wegebaus“, stellte Höfken fest. In diesem Bereich seien derzeit landesweit 420 Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz mit rund 160.000 Hektar Fläche in Bearbeitung. „Ohne eine funktionierende Landwirtschaft verbuschen unsere Wiesen und Felder“, so Ministerin Höfken. Sie lobte das Engagement der Naturschutzverbände, von Privatinitiativen und Gemeinden, die sich für den Erhalt der Kulturlandschaften einsetzen. Als Beispiel nannte sie die Stiftung Schalkenmehrener Maare, die in den vergangenen Jahren umfangreiche Freistellungsmaßnahmen an den Maarhängen in der Vulkaneifel geleistet habe. Das vom Landwirtschaftsministerium initiierte Forum Ländlicher Raum soll zu den wichtigen Zukunftsfragen der ländlichen Regionen Ideen und Lösungsmöglichkeiten entwickeln. Bei der Veranstaltung in Daun diskutierten Vertreter von Kommunen, Verbänden und anderen Akteuren des ländlichen Raums darüber, wie Kulturlandschaften erhalten, entwickelt und gestaltet werden können. Anhand von Best-Practice-Beispielen aus der Eifel-Region wurde aufgezeigt, wie durch regionale Kooperationen wesentliche Beiträge für den Erhalt der Kulturlandschaften verwirklicht werden können. Unter anderem berichteten Vertreter der LEADER-Region Vulkaneifel von ihren Projekten, vorgestellt wurden auch die Projekte „Erinnerungsraum Eifel Ardennen“ und „GesundLand Vulkaneifel“. Weitere Information im Internet unter www.leader-vulkaneifel.de

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