Neues Weingesetzt ermöglicht besondere Bezeichnung für Steillagen

Verabschiedung des Weingesetzes

Höfken: „Initiative aus Rheinland-Pfalz erfolgreich – Gewinn für Verbraucher und Erzeuger“

Berlin/Mainz, 19.10.12 Weinbau-Ministerin Ulrike Höfken begrüßt die Änderung des Weingesetzes, die der Bundestag am Donnerstagabend beschlossen hat. Damit greife der Bund eine Initiative des Landes Rheinland-Pfalz zu einer stärkeren Profilierung kleinerer Weinlagen auf. Höfken: „Davon profitieren unsere Steillagen-Winzer, die dadurch bessere Preise erzielen können aber auch die Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich anhand differenzierterer Bezeichnungen auf dem Flaschenetikett besser orientieren können.“ Höfken kündigte an, dass in Zusammenarbeit mit der rheinland-pfälzischen Weinwirtschaft nun entsprechende Umsetzungsvorschläge im Land vorbereitet werden.

Die Änderung des Weingesetzes ermöglicht es den Bundesländern zum Beispiel, besondere Qualitätsanforderungen für die Verwendung von Namen von Einzellagen festzulegen. Auch können die Bezeichnungen von Weinen aus Steil- oder Terrassenlagen heraus gestellt werden.

Anm.d.Red.: Der Weinbau in Steillagen und auf Terrassen ist besonders personalaufwendig und somit kostenträchtig. Dort ist mehr Handarbeit als in Hügellagen notwendig und die Erträge sind wegen des trockeneren Bodens geringer. Generell gilt beim Wein: je geringer die Erträge, desto besser die Qualität des Mostes. Höhere Preise sind also nicht nur wegen der Mehrarbeit, sondern auch wegen der Qualität notwendig. Steillagen bieten zudem einen geschützten Lebensraum für seltene Arten, wie Salamander.

Qualitätsbezeichnung, geschützte Lage

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