Schuldnerberatung soll auch von Banken finanziert werden

Schuldnerberatung braucht breitere Unterstützung

Mainz, 02.11.12. „Die finanzielle Unterstützung der Schuldnerberatungsstellen im Land muss auf eine breitere Basis gestellt werden.“ Dies fordern, anlässlich der Beantwortung einer Kleinen Anfrage durch das Wirtschaftsministerium, die Abgeordneten Ulrich Steinbach, Finanzpolitischer Sprecher und Nicole Müller-Orth, Verbraucherschutzpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz (Kleine Anfrage, Schuldnerberatung und Förderung der Schuldnerberatung durch Sparkassen in Rheinland-Pfalz, Anfrage-Nr. 16/1139).

„Die Sparkassen haben einen hohen und wertvollen Beitrag zur Finanzierung und Sicherung einer qualifizierten und flächendeckenden Schuldnerberatung in Rheinland-Pfalz geleistet – zuletzt in der Höhe von rund 1,3 Millionen jährlich. Dieser Betrag allein reicht jedoch nicht mehr aus. Daher müssen auch andere Finanz- und Bankinstitute zur Finanzierung herangezogen werden“, erklärt Steinbach.

„Die Schließungspläne der Diakonie im Bereich der Schuldnerberatung werden sich gravierend auf die Struktur der flächendeckenden Beratungsstellen auswirken. Durch eine Beteiligung aller Finanz- und Bankinstitute an den Kosten der Schuldnerberatung könnten diese Schließungen verhindert werden“, so Müller-Orth.

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