Dorint-Klage gegen Nürburgring-Verpachtung rechtsgültig abgewiesen

Nürburgring

Lewentz: Abweisung der Dorint-Klage hat Rechtskraft erlangt

Mainz, 03.11.12 Das Urteil des Landgerichtes Mainz, mit dem dieses am 5. September die Klage der Hotelkette Dorint gegen das Land und die Nürburgring GmbH wegen der Verpachtung des Nürburgrings abgewiesen hat, ist nun rechtskräftig. Wie Infrastrukturminister Roger Lewentz heute mitteilte, wurde dem Land die Urteilsausfertigung mit Rechtskraftvermerk des Gerichtes zugestellt. „Damit ist der Rechtsstreit mit Dorint beendet. Es ist erfreulich, dass wir diese Angelegenheit jetzt endgültig zu den Akten legen können“, sagte Lewentz.

Die Dorint-Gruppe hatte sich bei der Verpachtung des Nürburgrings übergangen gefühlt und außer einer Rückgängigmachung der entsprechenden Verträge auch Schadenersatz in nicht genau bezifferter Höhe gefordert. Das Landgericht wies im September alle Anträge der Klägerin ab und stützte damit die Rechtsauffassung der Landesregierung, dass sie seinerzeit nicht verpflichtet war, den Betrieb des Nürburgrings auszuschreiben, und dass sie sich juristisch korrekt verhielt, als die Pachtverträge über die Anlagen und Gebäude an der Rennstrecke abgeschlossen wurden. Anders als zuvor angekündigt legte die Dorint-Gruppe innerhalb der gesetzlichen Frist keine Berufung gegen das Urteil ein. „Bei der Klägerin hat sich offenbar die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Fortführung des Rechtsstreites keinerlei Aussicht auf Erfolg gehabt hätte. Ich begrüße das um so mehr, weil man nach den teilweise doch sehr selbstbewussten Auftritten des gegnerischen Rechtsanwalts in den Medien nicht sicher sein konnte, ob auf der Gegenseite am Ende wirklich die juristische Vernunft die Oberhand gewinnen würde“, sagte Minister Lewentz.

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