E-Government verbessert Behördenkontakte

IT-Gipfel

Raab: Herausforderungen des demografischen Wandels für die Verwaltung aktiv gestalten

Mainz, 12.11.12 „In Zeiten knapper werdender Ressourcen auch für die öffentliche Verwaltung, muss eGovernment den demografischen Trends entgegenwirken und entlasten, wo es erforderlich ist. In Rheinland-Pfalz gehen wir bereits diesen Weg, der auch ein Umdenken in den Verwaltungsstrukturen erfordert. Denn nur so wird unsere Verwaltung auch zukünftig effektiv und bürgerfreundlich sein“, sagte Heike Raab, Staatssekretärin im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur und IT-Beauftragte der rheinland-pfälzischen Landesregierung aus Anlass des Nationalen IT-Gipfels, der morgen in Essen stattfindet.

Raab führte exemplarische drei Strategien des Landes Rheinland-Pfalz hierzu auf: „Durch das Projekt P23R, der Prozessdatenbeschleuniger, kann beispielsweise eine effizientere Gestaltung der Verwaltungsprozesse erreicht werden. Wir arbeiten hierbei im Projekt eLISA (e-Government – LänderInformationsSystem Anlagen) eng mit Hessen zusammen und haben hierfür eine eigene Kopfstelle eingerichtet und einen P23R-Beauftragten benannt.“ Ebenso müsse es darum gehen, die Zugangsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger direkt zur Verwaltung zu verbessern. „Wir müssen die Onlineportale anpassen, dass Bürgerinnen und Bürger schnell und möglichst ohne Umwege Antworten auf ihre Fragen finden. Wir sprechen hier vom ‚One-Stop-Prinzip‘. Daneben ist und bleibt aber auch der direkte, persönliche Draht zur Verwaltung ein wichtiges Kommunikationsmittel. Mit unserem Service ‚D115‘, der Behörden-Hotline für alle Fragen rund um die Verwaltung, haben wir einen bürgerfreundlichen Service im Land etabliert“, so Raab weiter, die auch unterstrich, dass für die Onlineportale von Verwaltung und Land die notwendige Breitbandinfrastruktur mit hohen Datenübertragungsraten zur Verfügung stehen müssen.

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