Kinder und Jugendliche gegen Rechtsextremismus wappnen

Rechtsextremismus

Erfahrungsaustausch im Kampf gegen rechts

Mainz, 12.11.12 Zum Erfahrungsaustausch und dem Abstecken der mittelfristigen Projektentwicklung kommen heute Vertreterinnen und Vertreter der rheinland-pfälzischen Träger, die Projekte gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus konzipieren und durchführen, im Kinder- und Jugendministerium zusammen. Kinder- und Jugendministerin Irene Alt begrüßt die Aktiven von neun Lokalen Aktionsplänen, dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus und dem Modellprojekt „maps – Mediale AktionsProjekte gegen Rechtsextremismus“ in ihrem Haus – allesamt Projekte, die durch das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ unterstützt werden. Das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz wird zudem vom Jugendministerium mit 50.000 Euro unterstützt.

Ministerin Alt: „Wir haben die Anzahl der Lokalen Aktionspläne gegenüber der ersten Förderperiode 2007 bis 2010 von drei auf neun erweitert, denn wer demokratische Einstellungen fördern will, muss die lokal verantwortlichen und engagierten Bürgerinnen und Bürger ins Boot holen.“ Dank einer langjährigen Kooperation mit regionalen Akteuren aus Kommunen, Polizei und freien Trägern sei es gelungen, Strukturen und Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu konzipieren, die die lokalen Bedarfe aufgreifen. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Verstetigung der erfolgreichen Projekte und Strukturen dar, um sie bedarfsorientiert zu sichern.

Mit sieben regionalen Beratungsknoten des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus und einer Opferberatung wurde bereits seit 2007 in Rheinland-Pfalz eine flächendeckende Versorgung mit Anlaufstellen eingerichtet, die Bürgerinnen und Bürgern bei rechtsextremistischen Vorkommnissen beratend zur Seite stehen. Auch das Mediale AktionsProjekt gegen Rechtsextremismus, „maps“, hat sich in Kooperation zwischen dem Landesjugendamt und dem Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz seit 2011 zu einer festen Größe in der Arbeit mit rechtsaffinen jungen Menschen etabliert. Es bietet landesweit Filmprojekte mit jungen Menschen an, die zeigen, was ihnen unter den Nägeln brennt

Ministerin Irene Alt macht deutlich: „Die Arbeit für Demokratie und Toleranz hat in meinem Haus höchste Priorität. Der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist eine länder- und ressortübergreifende Aufgabe, dem wir bundesweit Rechnung tragen müssen. Dafür mache ich mich auch in Zukunft stark.“

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