ZIRP schafft Grundlage für Lebensqualität und Wirtschaft

20 Jahre ZIRP

Mainz, 12.11.12 „Die ZIRP steht im besten Sinne für die Kultur des offenen Dialogs in Rheinland-Pfalz. Mit diesem Austausch über die eigenen Interessen hinweg setzen die ZIRP-Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Medien und Politik wichtige Impulse zu aktuellen Themen und zu künftigen Herausforderungen“, sagte Ministerpräsident Kurt Beck anlässlich der Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Bestehen der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz e.V. (ZIRP) am Samstag im Staatstheater Mainz.

Kurt Beck bezeichnete die ZIRP als ein Diskussionsforum, das sich der Aufgabe stelle, die sozialen und ökonomischen Entwicklungen von ihrem Ende her zu betrachten. „Die Leistung der ZIRP besteht darin, dass sie losgelöst vom politischen Tagesgeschäft die Optionen politischen und wirtschaftlichen Handelns verdeutlicht.

Landesregierung und Unternehmen im Land haben in den vergangenen 20 Jahren davon profitiert, dass die ZIRP vorausschaut und zentrale Entwicklungen analysiert“, so der Ministerpräsident. Diesem Anspruch sei die ZIRP gerecht geworden, insbesondere mit der Bestimmung wichtiger Zukunftsfelder im „Zukunftsradar 2030“.

Er dankte seinem anwesenden Vorgänger im Amt und Ministerpräsident a. D. Rudolf Scharping, der die ZIRP im November 1992 gemeinsam mit dem seinerzeitigen Vorstandsvorsitzenden der BASF, Prof. Dr. Jürgen Strube, und weiteren Unternehmern und Persönlichkeiten aus Rheinland-Pfalz gegründet hatte.

„Das ambitionierte Ziel war, in einer öffentlich-privaten Partnerschaft die Zukunftsfragen des Landes zu diskutieren und Rheinland-Pfalz als Ort zum Leben und Arbeiten voranzubringen. Dieses Ziel wurde erreicht, wie man anhand der vielen Veranstaltungen und der positiven Resonanz auf die Arbeit der ZIRP, aber auch der guten Entwicklung des Landes sehen kann“, sagte Beck. Mittlerweile hat die ZIRP 76 Vereinsmitglieder.

Ministerpräsident Beck, der zugleich auch stellvertretender Vorsitzender der ZIRP ist, dankte ebenfalls Margret Suckale, Vorstandsmitglied der BASF SE, für ihr Engagement als heutige Vorsitzende der Initiative. „Das ZIRP-Modell ist nur dann erfolgreich, wenn sich die verschiedenen Partner engagiert einbringen, und dies tut die Wirtschaft mit Ihnen an der Spitze ganz hervorragend“, sagte Beck.

Der Ministerpräsident verwies zugleich auch auf die Mitglieder aus den Bereichen der Wissenschaften, Kunst und Kultur und der Medien, die für die ZIRP eine große Bandbreite an Einblicken und Ansichten vermittelten. „ZIRP und Landesregierung waren in den letzten 20 Jahren gegenseitig wichtige Impulsgeber und ich bin sicher, dass sich dieses bewährte Modell noch lange tragen wird. Ich habe viel aus den Gesprächen und Diskussionen gelernt und habe den Eindruck, das ist anderen auch so gegangen. Dies ist das beste Fundament dafür, dass die ZIRP auch die nächsten Jahre erfolgreich arbeiten wird“, so Beck.

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