Medizinische Erfahrung der Bundeswehr aus Afghanistan

Der Krieg schlägt tiefe Wunden

Vortrag zur Chirurgie im Afghanistan-Einsatz am 4. Dezember 2012 auf dem Campus Koblenz

Koblenz, 19.11.12 Die deutsche Bundeswehr arbeitet in Afghanistan im Rahmen der International Security Assistance Force-ISAF mit derzeit 42 Nationen zusammen. Der Sanitätsdienst BW unterhält ein Feldlazarett und zwei Rettungszentren. Neben der Versorgung verletzter alliierter Soldaten sowie afghanischer Sicherheitskräfte werden im Rahmen der Medical Force Protection zivile afghanische Patienten behandelt. Im Rahmen der Versorgung der afghanischen Bevölkerung werden vor allem Patienten mit Verbrennungen, septischen Komplikationen nach Unfällen sowie Schuss- und Sprengverletzungen behandelt.

Im Vortrag stellt Dr. med. Sebastian Hentsch Erfahrungen aus dem medizinischen Alltag des Sanitätsdienstes aus Kunduz und Faizabad vor und zeigt die Möglichkeiten, Grenzen und teilweise überraschenden Probleme chirurgischer Tätigkeit unter Einsatzbedingungen an Hand von Behandlungsbeispielen. Hentsch ist Leitender Oberarzt der Unfallchirurgie- und Wiederherstellungschirurgie sowie Verbrennungsmedizin des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz. Der Vortrag findet am Dienstag, 4. Dezember 2012 ab 18 Uhr im Hörsaal H009 (Sportgebäude) auf dem Campus in Metternich im Rahmen des MTI-Kolloquiums statt. Zusätzliche Informationen zum Kolloquium sind unter www.mti-mittelrhein.de zu finden.

Afghanistan, Sanitätsdienst, Chirurgie

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