Landesarbeitsgericht hat neuen Präsidenten

Landesarbeitsgericht

Martin Wildschütz neuer Präsident des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz

Mainz, 21.11.12 Martin Wildschütz ist neuer Präsident des Landesarbeitsgerichts. Justizminister Jochen Hartloff überrreicht Wildschütz heute in Mainz die Ernennungsurkunde.

„Ich gratuliere Martin Wildschutz herzlich zu seinem neuen Amt. Er bringt die nötige Erfahrung und Fachkompetenz mit, um so ein wichtiges Gericht zu leiten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm viel Erfolg“, so Hartloff.

Hartloff unterstrich, dass die Rechtsprechung der Arbeitsgerichtsbarkeit wesentlich zur Sicherung des sozialen Friedens in der Gesellschaft beitrage. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche und Krisen, in denen ein besonderes Spannungsverhältnis zwischen den Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und den Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bestünde, sei es wichtig, ein Regulativ zu haben, das zwischen den Interessen ausgleiche.

„Die Arbeitsgerichte in Rheinland-Pfalz kommen ihrer Verantwortung in besonderer Weise nach. Für diesen Einsatz und die hohe Einsatzbereitschaft möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr danken“, so der Minister.

Die Arbeitsgerichtsbarkeit ist dreistufig aufgebaut. Die Rechtsprechung in der ersten Instanz wird durch die Arbeitsgerichte und in der zweiten Instanz von den Landesarbeitsgerichten ausgeübt. Die dritte Instanz ist das Bundesarbeitsgericht, welches seit 1999 seinen Sitz in Erfurt hat.

Im Land Rheinland-Pfalz gibt es in der ersten Instanz fünf Arbeitsgerichte und in der zweiten Instanz ein Landesarbeitsgericht mit Sitz in Mainz.

Lebenslauf Martin Wildschütz: Nach seiner Einstellung in den Landesdienst im März 1991 und einem anschließenden Einsatz als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz war Herr Wildschütz zunächst als Kammervorsitzender beim Arbeitsgericht Koblenz tätig. In den Jahren 1996 und 1997 war er sodann als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundesarbeitsgericht abgeordnet. Von 1999 bis 2011 war er zur Erprobung an das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz und im unmittelbaren Anschluss hieran an das Ministerium der Justiz abgeordnet. Im Jahr 2003 wurde Herr Wildschütz zum Direktor des Arbeitsgerichts Koblenz ernannt, bevor er im August 2006 als Vorsitzender Richter an das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz wechselte.

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