Frauen und Kinder dürfen nicht länger Gewaltopfer sein

Elsner: Frauen und Mädchen konsequent vor Gewalt und sexuellen Übergriffen schützen

Mainz, 23.11.12 „Wir müssen immer wieder ins Bewusstsein der Menschen rufen, wie alltäglich Gewalt gegen Frauen ist“, erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Petra Elsner, zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November: „Sexuelle Übergriffe, häusliche Gewalt, Zwangsprostitution und ähnliche Bedrohungen sind immer noch an der Tagesordnung. All dies entwürdigt die betroffenen Mädchen und Frauen und beeinträchtigt deren Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben. Auch wenn Jahrestage wie dieser symbolischer Natur sind, können sie dazu beitragen, dass sich unsere Gesellschaft dieser Verantwortung stellt und die Probleme nicht unter den Teppich kehrt.“

Die SPD-Fraktion stehe fest zu dem engen Netz an Beratungs- und Hilfsangeboten für betroffene Frauen und Mädchen, das in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren geknüpft wurde, so Elsner: „Gemeinsam hat sich die rot-grüne Koalition vorgenommen, diese Angebote auch in Zeiten harter Haushaltskonsolidierung weiter zu fördern und weiterzuentwickeln. Wir sind froh, dass wir die Zuschüsse für Frauenhäuser und Frauennotrufe trotz aller Sparzwänge leicht anheben konnten und werden uns auch in Zukunft für eine verlässliche Finanzierung einsetzen. Doch so wichtig diese Geldfragen sind: Gewalt und sexuelle Übergriffe gegen Frauen sind immer noch ein Tabu-Thema. Wir alle sind im täglichen Leben wie in der Politik gefragt, den betroffenen Frauen den Rücken zu stärken, sie darin zu unterstützen, das Schweigen zu brechen – und auch psychische Formen von Gewalt und Machtmissbrauch entschlossen abzulehnen.“

Alljährlich findet im November der von den Vereinten Nationen deklarierte Internationale Tag zur Beseitigung jeder Form von Gewalt gegen Frauen statt. Seit dem 25. November 1981 wird weltweit mit Aktionen, Veranstaltungen und Tagungen von Frauenprojekten und Initiativen, aber auch von staatlicher Seite zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Kindern aufgerufen.

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