Herzchirurgie: Kooperation zwischen Universitätsmedizin Mainz und St. Josefs-Hospital Wiesbaden

Erfolgreiche Kooperation im Bereich der Herzchirurgie

Universitätsmedizin Mainz und St. Josefs-Hospital arbeiten seit 20 Jahren zusammen

(Mainz, 28.11.12, rdr) Eine erfolgreiche Kooperation hat Geburtstag: Seit nunmehr 20 Jahren führen Herzchirurgen der Universitätsmedizin Mainz Herzoperationen im St. Josefs-Hospital Wiesbaden durch. Erfahrene Operateure und eine hervorragende interdisziplinäre Versorgung sind wichtige Eckpfeiler dieses Erfolgsmodells.

Die erste Wiesbadener Herzoperation fand am 22. September 1992 im St. Josefs-Hospital statt. Die Durchführung solcher Eingriffe wurde seinerzeit in einem Kooperationsvertrag zwischen der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – damals Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – und dem St. Josefs-Hospital Wiesbaden im Interesse beider Kliniken an der notwendigen Patientenversorgung geregelt. Bis heute wird die Kooperation gelebt und wurde im Lauf der Jahre sogar ausgebaut.

Konkret steht am St. Josefs-Hospital an drei Arbeitstagen ganztägig ein Operationssaal für herzchirurgische Eingriffe zur Verfügung, um Patienten aus Wiesbaden und Umgebung wohnortnah operieren zu können. Herzchirurgen und Kardiotechniker der Universitätsmedizin Mainz führen dort inzwischen jährlich 200 bis 250 herzchirurgische Eingriffe durch; die Aufnahme, präoperative Diagnostik und die Betreuung der Patienten übernimmt das St. Josefs-Hospital.

„Wir können den Patienten grundsätzlich das gesamte Spektrum der Herzchirurgie in Wiesbaden anbieten, außer permanenten Unterstützungssystemen für Herz und Lunge“, berichtet Univ.-Prof. Christian-Friedrich Vahl, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz. „Schwerpunkte sind zum Beispiel minimal-invasive Eingriffe an der Aortenklappe und Bypass-Operationen am schlagenden Herzen, so genannte ‚off-pump’ Verfahren. Darüber hinaus sind heute insbesondere die neuen innovativen Verfahren wie der kathetergestützte Ersatz der Aortenklappe durch Kooperation von Mainzer Herzchirurgen mit Kardiologen aus Wiesbaden gut etabliert.“

Es sei eine außerordentliche fruchtbare Partnerschaft, betont Prof. Vahl: „Besonders wichtig für das Gelingen der Kooperation sind dabei die exzellenten Vernetzungen zur Kardiologie, Anästhesie und Gefäßchirurgie sowie weiteren Disziplinen am ‚JoHo’. Denn wie die Universitätsmedizin Mainz gibt es im St. Josefs-Hospital einen ausgeprägten interdisziplinären Ansatz.“

„Gerade in Zeiten enger werdender Kapazitäten und Ressourcen im Gesundheitswesen sind strategische Kooperationen von großem Wert. Denn sie ermöglichen eine zügige und wohnortnahe Versorgung der Patienten und stärken die kooperierenden Krankenhäuser“, so Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz. „In idealer Weise verdeutlicht dies die Kooperation im Bereich der Herzchirurgie.“

Weitere Informationen:

http://www.joho.de/index.php?id=827

Aktionstag im St. Josefs-Hospital:

Aus Anlass der 20jährigen Kooperation in der Herzchirurgie findet am 29. November 2012 ab 14.00 Uhr im St.Josefs-Hospital ein Aktionstag statt. Details zum Programm finden Sie hier:

http://www.joho.de/fileadmin/website/PDF/FlyerDINA5Herzmonat2012.pdf

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