Krankenhauskeime müssen zurückgedrängt werden

Anklam-Trapp: Kampf gegen Krankenhausinfektionen

Mainz, 04.12.12. „Im Rahmen einer auswärtigen Arbeitskreissitzung konnten wir uns heute bei einem Besuch der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) über die Verhütung, Erkennung, Erfassung und Bekämpfung von erworbenen Infektionen und Krankheitserregern von Menschen, mit besonderem Augenmerk auf solche, die gegen Antibiotika resistent sind, informieren. Dabei machten wir uns ein Bild über die Aktivitäten der LZG, die zum Ziel haben, die bestehenden Empfehlungen beispielsweise des Robert-Koch-Institutes (RKI) verbindlich zu machen. Vor diesem Hintergrund wollen wir dieses wichtige Thema im Sozialpolitischen Ausschuss des Landtags thematisieren“, so die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kathrin Anklam-Trapp.

Mit der im Februar 2012 von Ministerin Dreyer vorgestellten Hygieneverordnung konnte der Stellenwert der Hygiene in medizinischen Einrichtungen weiter gestärkt werden. Grundlage ist die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes, mit der die Bundesregierung die Länder ermächtigt und verpflichtet, Rechtsverordnungen zur Hygiene zu erlassen. Die Länder hatten beim Bund auf diese einheitliche Rechtsgrundlage gedrängt. Bundesweit erkranken derzeit bis zu 600 000 Patienten im Jahr an Krankenhausinfektionen. Bis zu 15 000 sterben daran.

resistente Keime

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