Unternehmer können im April Usbekistan erleben

MOEZ-Unternehmersprechtag und Jahresausklang am Hahn

Unternehmen sind eingeladen Usbekistan als Geschäftspartner zu erleben – Botschafter besuchte MOEZ

Flughafen Hahn, 05.12.12 Den Botschafter der Republik Usbekistan Dilshod Akhatov begrüßte Uwe Hüser, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz im Mittel- und Osteuropazentrum (MOEZ) am Flughafen Hahn. Der bereits traditionelle „Blick nach Osten“ brachte Informationen über Usbekistan als bevölkerungsreichstes Land Zentralasiens und über Möglichkeiten für den Export.

Staatssekretär Hüser zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der MOEZ GmbH betonte die Exportchancen für Produkte aus Rheinland-Pfalz auf den Märkten Zentralasiens: „Usbekistan entwickelt sich mit beeindruckender Dynamik. Das Land ist interessiert an deutscher Technologie. Diese Möglichkeiten müssen wir unseren Unternehmen nahe bringen.“

Botschafter Akhatov unterstrich das große Interesse seines Landes an Kooperationen mit deutschen Unternehmen und begrüßte die vielfältigen Initiativen des MOEZ. Rund 50 Gäste aus Unternehmen, Verbänden und Verwaltung waren gekommen. Die Leiter der MOEZ-Kontaktstellen berieten rheinland-pfälzische Unternehmen in insgesamt fünfzig individuellen Gesprächen zu ausgewählten Märkten Mittel- und Osteuropas.

Rheinland-pfälzische Unternehmen sind im Rahmen einer MOEZ- Wirtschaftsreise eingeladen, die usbekische Hauptstadt sowie das Industriezentrum Namagan vom 14. bis 18. April 2013 selbst zu erleben.

Die deutschen Direktinvestitionen in die usbekische Wirtschaft haben zuletzt deutlich zugenommen. Usbekistan ist mit fast dreißig Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Zentralasiens. Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner. Jörg Hetsch, Delegierter der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien, gab in einem Vortrag über „Usbekistan – mehr als nur Land an der Seidenstraße“ einen Einblick in dieses faszinierende Land.

Usbekistan sei ein Land mit einer sehr alten und sehr reichen Geschichte, betonte Hetsch. „Wer Städtenamen wie Samarkand oder Buchara hört, bekommt in der Regel leuchtende Augen.“ Es sind eben nicht nur Industriebetriebe oder Neubauten, die das Bild dieser Städte prägen, sondern auch jahrhundertealte Moscheen, Medressen und andere historische Bauten. Insofern ist eine Reise nach Usbekistan immer ein Pendeln zwischen Geschichte und Moderne.

Nach dem Vortrag und einer kurzen Diskussion nutzten die Teilnehmer bei einem Imbiss und rheinland-pfälzischem Wein die Möglichkeit zum direkten Gespräch mit den Referenten und Ehrengästen sowie für einen regen Austausch untereinander.

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