Malu Dreyer gibt Nachfolger bekannt

Dreyer-Nachfolge geregelt: Alexander Schweitzer neuer Landesminister

Mainz, 12.12.12. Am heutigen Mittwochmittag gab Malu Dreyer, designierte Ministerpräsidentin ab 16.01.12, ihren Nachfolger bekannt. Der derzeitige SPD-Generalsekretär, zuvor Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Alexander Schweitzer, wird im Januar neuer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. David Langner, Stellvertreter des Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, wird neuer Staatssekretär unter Alexander Schweitzer.

Die bisherige Staatssekretärin, Jacqueline Graege, folgt Malu Dreyer in die Staatskanzlei, die sie aus ihren Zeiten als Vertreterin des scheidenden Chefs der Staatskanzlei, Martin Stadelmaier, kennt. Ihr Stellvertreter wird der bisherige Justiziar der SPD-Landtagsfraktion, Clemens Hoch.

SPD-Parteivorsitzender Roger Lewentz gab bekannt, dass der Wormser SPD-Landtagsabgeordnete Jens Guth neuer SPD-Generalsekretär wird.

Über Alexander Schweitzer als Nachfolger von Sozialministerin Malu Dreyer wurde bereits kurz nach der Nominierung von Malu Dreyer als Nachfolgerin des bisherigen Ministerpräsidenten Kurt Beck spekuliert. Alexander Schweitzer war in seinen Zeiten als Staatssekretär im Wirtschaftsministerium für die Bereiche zuständig, die das Arbeits- und Sozialministerium berühren. Als SPD-Generalsekretär setzte er sich in besonderer Weise für soziale Gerechtigkeit ein.

Eine schmerzliche Lücke hinterlässt David Langner bei der SGD Nord, die er in der Interimszeit, nachdem Frau Bartzen Präsidentin der ADD Trier wurde, erfolgreich geleitet hatte. Vermissen wird auch die SPD-Landtagsfraktion ihren Justiziar Clemens Hoch, der u. a. im Untersuchungsausschuss zum Nürburgring eine hervorragende Rolle spielte.

Malu Dreyer betonte, dass sie nach ihrem Amtsantritt als Ministerpräsidentin keine weiteren Personaländerungen plane.

Kritik am Sozialministerium kam pflichtgemäß von der CDU-Sozialexpertin Hedi Thelen. Die frühzeitige Reaktion von Malu Dreyer auf den sich abzeichnenden Ärztemangel auf dem Land sind ihr aber offenbar ebenso entgangen wie die Aktionen gegen den Personalmangel in der Pflege.

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