Koblenz bei Arbeitspl

Koblenz hat die höchste Arbeitsplatzdichte Revidierte Erwerbstätigenzahlen für kreisfreie Städte und Landkreise Bad Ems, 18.12.12 Die Stadt Koblenz hat mit Abstand die höchste Arbeitsplatzdichte in Rheinland-Pfalz. Auf 1.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter von 15 bis unter 65 Jahren kamen dort im Jahr 2010 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 1.422 Erwerbstätige. Den niedrigsten Wert aller 36 Gebiete wies der Landkreis Südwestpfalz mit 382 Erwerbstätigen je 1.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter auf. Landesweit waren es 715 Erwerbstätige, wobei der Wert in den kreisfreien Städten deutlich höher lag als in den Landkreisen (1.031 bzw. 604 Erwerbstätige). Von den insgesamt 1,885 Millionen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsplatz im Jahr 2010 in Rheinland-Pfalz hatten, arbeiteten knapp 63 Prozent in den 24 Landkreisen und gut 37 Prozent in den 12 kreisfreien Städten. Gegenüber dem Jahr 2009 erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um 0,4 Prozent, wobei der Zuwachs in den kreisfreien Städten mit 0,7 Prozent stärker war als in den Landkreisen mit 0,3 Prozent. Ludwigshafen und Frankenthal sind die kreisfreien Städte mit den höchsten Anteilen an Erwerbstätigen im produzierenden Gewerbe, während Mainz und Koblenz bei den Dienstleistungen an der Spitze liegen. In Ludwigshafen arbeiteten gut 42 Prozent aller Erwerbstätigen im produzierenden Gewerbe, in Frankenthal knapp 34 Prozent. In Mainz liegt der Dienstleitungsanteil bei gut 89 Prozent, in Koblenz erreicht er knapp 88 Prozent. Die höchsten Dienstleistungsanteile weisen unter den Landkreisen Cochem-Zell (76 Prozent) und Ahrweiler (75 Prozent) auf. Beim Anteil der Erwerbstätigen im produzierenden Gewerbe liegen die Landkreise Germersheim (45 Prozent) und Altenkirchen (36 Prozent) vorn. Mit diesen Ergebnissen legt das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz erstmals revidierte Erwerbstätigenzahlen nach kreisfreien Städten und Landkreisen auf der Grundlage der Wirtschaftszweigklassifikation 2008 (WZ 2008) vor. Bisher wurde die Erwerbstätigenrechnung nach WZ 2003 erstellt, von der sich die Struktur der WZ 2008 erheblich unterscheidet. Darüber hinaus wurden methodische Weiterentwicklungen vorgenommen und neue statistische Basisdaten in die Berechnungsverfahren integriert. Ein Vergleich der Ergebnisse nach Wirtschaftsbereichen vor und nach der Revision ist daher nur eingeschränkt möglich. Hintergrundinformationen zur Revision Die Darstellung der Erwerbstätigkeit erfolgt nach dem Inlandskonzept (Arbeitsortkonzept). Erfasst werden alle Personen, die im jeweiligen Gebiet ihren Wohn- und Arbeitsort haben, zuzüglich der außerhalb dieses Gebietes wohnenden Personen, die als Einpendler in diese Region ihren Arbeitsort erreichen. Zu den Erwerbstätigen rechnen alle Personen, die als Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte sowie Heimarbeiter und geringfügig Beschäftigte) oder als Selbstständige einschließlich deren mithelfenden Familienangehörigen eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben, unabhängig von der Dauer der tatsächlich geleisteten oder vertragsmäßig zu leistenden Arbeitszeit. Die Ergebnisse sind abgestimmt auf den Berechnungsstand des Statistischen Bundesamtes vom August 2011. Nähere methodische Erläuterungen und Ergebnisse für alle kreisfreien Städte und Landkreise in Deutschland enthalten die Gemeinschaftsveröffentlichungen Reihe 2 Band 1 bis 3 des Arbeitskreises ETR des Bundes und der Länder. Die Veröffentlichungen stehen hier kostenfrei zur Verfügung. Detaillierte Ergebnisse finden Sie auch auf der Internetseite des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung unter www.aketr.de. Autor: Werner Kertels (Referat Gesamtrechnungen, Arbeitsmarkt) Städte, Kreise
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