Jusos fordern: Frauen in die Hochschulleitung

Wechsel in der Hochschulleitung als Chance zur Erneuerung nutzen Mainz, 19.12.12 „Der anstehende Wechsel von Vizepräsident Förstermann und Kanzler Scholz in den Vorstand der Universitätsmedizin ist gut für die Universitätsmedizin“, erklärt Lina Bierwolf, studentisches Senatsmitglied für die Juso-Hochschulgruppe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Gleichzeitig müsse der bevorstehende Wechsel in der Hochschulleitung aber auch zur Erneuerung genutzt werden. Der Präsident muss für mindestens eine der beiden Positionen eine Frau vorschlagen. Präsident Krausch sollte auch prüfen, ob den Posten der Vizepräsidentschaft für Forschung eine Person vom Fachbereich für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) in Germersheim übernehmen könnte, so Lina Bierwolf, die auch in Germersheim studiert. Mit Renate von Bardeleben war bereits von 1995 bis 1998 eine Professorin aus Germersheim Vizepräsidentin für Studium und Lehre. Die Position des Vizepräsidenten oder der Vizepräsidentin wird dem Senat vom Präsidenten zur Wahl vorgeschlagen. Der scheidende Kanzler Götz Scholz hat für die JGU große Verdienste erlangt. Jedoch müsse die neue Kanzlerin oder der neue Kanzler der Transparenz gegenüber dem Senat vor allem in finanziellen Angelegenheiten einen höheren Stellenwert zukommen lassen, so Erik Donner, ebenfalls studentisches Senatsmitglied für die Juso-Hochschulgruppe. „Das gesetzlich garantierte Auskunftsrecht des Senates muss respektiert werden.“ Es wäre außerdem ein gutes Zeichen gegenüber den Gremien der JGU, wenn der Präsident bei der Personalauswahl den Senat mit einbezieht. Der Kanzler oder die Kanzlerin leitet die Verwaltung und ist gleichzeitig Haushaltsbeauftragte/r der JGU und wird vom Präsidenten im Einvernehmen mit dem Wissenschaftsministerium bestellt.

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