Kommentar

Kommentar Dinosaurierin 2012 Und Pressebabbler 2012 -Von Hans-PeterTerno Mainz, 27.12.12Der NABU hat Ilse Aigner mit dem „Dinosaurier 2012“ ausgezeichnet. Gemeint ist damit der Hinweis auf vorsintflutliche Naturschutzpolitik. Der NABU kritisiert, daß Ilse Aigner entgegen ihrer vorherigen Ankündigung im neuen Tierschutzgesetz weder den Schenkelbrand bei Zuchtpferden noch die betäubungslose Ferkelkastration verbietet. Außerdem habe Frau Aigner nichts gegen das Fischen mit Schleppnetzen in der Nordsee getan. Die Auszeichnung Frau Aigners mit dem Dinosaurier des Jahres muß ihren Pressesprecher mächtig aufgeregt haben. So meldete der SWR, daß dieser Pressesprecher meinte, der NABU habe die „blinde Nuss“ verdiennt. Schließlich setze sich Frau Aigner für den Erhalt der Fischbestände in den Weltmeeren ein und unterstütze die EU in Umweltfragen. Was, so fragt sich der blinde Redakteur, hat dieser Pressesprecher wohl mit der „blinden Nuss“ gemeint? Haben Sie schon mal davon gehört, daß Nüsse sehen? Gut, wenn einer „eine auf die Nuss“ bekommt, meint man den Kopf. Der hat ja auch eine harte Schale, egal ob der Kopfträger sieht oder nicht. Umgangssprachlich taucht hier die Nuss auf. Als „blinde Nuss“ entschlüpfte sie dem Mund des Pressesprechers oder eher Pressebabbler (?) erstmalig. Ist etwas inhaltsleer sagt der Volksmund „eine taube Nuss“. Das hat wohl Aigners Pressesprecher gemeint. „Taubb und“blind“ wird häufig als Synonym für Unfähigkeitmißbraucht. Pressesprecher verwenden diese Begriffe gerne, um andere zu diffamieren. Sie seien „taub gegenüber der Wahrheit“, „blind gegenüber den Tatsachen“. Natürlich können sich Gehörlose sogenannte Wahrheiten zugänglich machen, Blinde Tatsachen erkennen. Ja blinde reden sogar über Farbe. Tatsache ist, daß Menschen, die sehen, oft das Gesehene nicht wahrnehmen, genauso wie Hörende oft das Gesagte überhören. So kriegen Gehörlose und Blinde oft mehr mit, als Menschen, die diese Einschränkungen nicht haben.Gehörlose und Blinde passen eben besser auf. Dem Pressesprecher der Frau Aigner sei ein Kurs beim Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin zum Thema Antidiskriminierung empfohlen. Der Frau Aigner endlich ein Nachgeben gegenüber den Forderungen des Bundesrates nach Verbot des Schenkelbrandes bei Pferden und der betäubungslosen Ferkelkastration. Ein bischen Genda täte dem NABU auch gut: Dinosauriererin des Jahres wäre korrekter. Schließlich ist Frau Aigner eine Frau, wie Blinde und Gehörlose unschwer erkennen. Kommentar
This entry was posted in Allgemein. Bookmark the permalink.

Comments are closed.