Seniorenberatung vor OOrt

Verbraucherberatung Verbraucherschutzministerium fördert Projekt „Seniorenberatung vor Ort“ Mainz, 28.12.12 Verbraucherschutzminister Jochen Hartloff hat heute in Mainz angekündigt, dass das Projekt „Seniorenberatung vor Ort“ 2013 wieder mit Mitteln des Landes gefördert wird. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und zur Stärkung der Verbraucherinformation in der Bevölkerungsgruppe der Seniorinnen und Senioren hat das Verbraucherschutzministerium im Jahr 2010 zusammen mit der Verbraucherzentrale (VZ) das 15-monatige Projekt „Seniorenberatung vor Ort“ ins Leben gerufen. Zielsetzung war, Seniorinnen und Senioren altersgerecht für unseriöse Geschäftspraktiken wie Gewinnversprechen, unerwünschte Werbeanrufe und untergeschobene Verträge zu sensibilisieren und über ihre Rechte zu informieren, damit sie diese aktiv und selbstbewusst einfordern können. Im Jahr 2012 erfolgte dann die Förderung mit Mitteln des Bundesseniorenministeriums im Rahmen des „Europäischen Jahres für ein aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“. „Das Projekt ist auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen hinsichtlich der Informationsinhalte und -formen, der Bedingungen und der Örtlichkeiten für die Informationsvermittlung abgestimmt. Ältere Menschen werden oftmals von Betrügern als ‚leichte Beute’ angesehen. Deshalb bin ich froh, dass wir dieses sehr erfolgreiche Projekt 2013 erneut fördern können“, betonte Hartloff. Die Beraterinnen der VZ suchen bestehende Gruppen mit regelmäßigen Treffen wie Seniorenvereinigungen, Kirchengemeinden auf und informieren in einstündigen Vorträgen über „Fallstricke“ im Verbraucheralltag und über Schutzmaßnahmen. Die Landesregierung wolle unter anderem mit diesem Projekt einen Beitrag dazu leisten, dass sich die älteren Menschen, sicher fühlen und sicher leben könnten. Aus einer Vielzahl von Einzelthemen wie Kaffeefahrten, Telefonwerbung, Gutscheine und Gewinnversprechungen, aber auch Basiswissen Internet können sich die Gruppen ihren Vortrag zusammenstellen. „Seniorinnen und Senioren sind selbstbewusste Verbraucherinnen und Verbraucher. Mit diesem Projekt geht die Verbraucherzentrale auf diese aktiv zu und sucht sie in ihrem gewohnten Umfeld auf, so dass hierbei auch Personen erreicht werden können, die ansonsten von sich aus niemals Beratungsdienste in Anspruch nehmen würden. Mit dieser aufsuchenden Beratung und Information ist das Projekt in Rheinland-Pfalz einzigartig. Mein Dank gilt damit auch allen engagierten Beteiligten“, so der Minister. Informationen: Die Vorträge dauern 45 bis 60 Minuten und können dank der Projektförderung kostenfrei angeboten werden. Interessierte Seniorengruppen können sich direkt an die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Sonja Guettat, Postfach 4107 in 55031 Mainz, Telefon 06131/2848-444, Telefax 06131/28 48 25 oder per E-Mail an seniorenprojekt@vz-rlp.de wenden. Kaffeefahrten, Internet, Gutscheine
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