Industrieproduktion rückläufig

Produktion der rheinland-pfälzischen Industrie ging im November zurück Bad Ems, 07.01.13 Die rheinland-pfälzische Industrie hat im November weniger produziert als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems sank der Güterausstoß gegenüber Oktober preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,7 Prozent. Im Vergleich zum November 2011 gab es einen Rückgang um 2,4 Prozent. Von Januar bis November lag die Produktion insgesamt um 1,2 Prozent niedriger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Veränderung gegenüber Oktober 2012: Minus 0,7 Prozent Im Vergleich zum Oktober 2012 sank die Produktion um 0,7 Prozent. Insbesondere die Konsumgüterhersteller fuhren ihren Güterausstoß deutlich zurück (minus 6,3 Prozent). Auch die Investitionsgüterproduzenten verringerten ihren Output (minus 2,5 Prozent), während die Vorleistungsgüterproduzenten eine Zunahme um 1,8 Prozent verzeichneten. Von den drei großen Branchen der rheinland-pfälzischen Industrie produzierten der Fahrzeugbau (minus 3,3 Prozent) und der Maschinenbau (minus 3 Prozent) weniger als im Oktober. Dagegen verbuchte die chemische Industrie einen Zuwachs um 7,4 Prozent. Veränderung gegenüber November 2011: Minus 2,4 Prozent Gegenüber November 2011 sank der Output um 2,4 Prozent. Insbesondere die Investitionsgüterhersteller produzierten deutlich weniger als im Vorjahr (minus 13 Prozent). Dagegen wuchs die Produktion bei den Konsumgüterherstellern um 2,8 Prozent, während sie bei den Vorleistungsgüterproduzenten stagnierte (plus 0,3 Prozent). Von den drei großen Branchen registrierten der Fahrzeugbau (minus 20 Prozent) und der Maschinenbau (minus 15 Prozent) kräftige Rückgänge. Dagegen produzierte die chemische Industrie 7 Prozent mehr als im November 2011. Veränderung gegenüber dem Zeitraum Januar bis November 2011: Minus 1,2 Prozent In den ersten elf Monaten 2012 sank die Produktion um 1,2 Prozent. Der Güterausstoß der Vorleistungsgüterproduzenten ging um 3,3 Prozent zurück. Dagegen verzeichneten die Investitionsgüterproduzenten eine Steigerung ihrer Ausbringung (plus 1,2 Prozent), während sie bei den Konsumgüterproduzenten stagnierte (plus 0,4 Prozent). Von den drei großen Branchen produzierten die chemische Industrie (minus 3,3 Prozent) und der Maschinenbau (minus 2,8 Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum, der Fahrzeugbau mehr (plus 2 Prozent). Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe stellen auf der Basis der vorläufigen Ergebnisse für das verarbeitende Gewerbe insgesamt, für die wichtigsten Güterhauptgruppen und für die größten Industriebranchen in Rheinland-Pfalz monatlich die Auftragseingänge (real) und die Produktion (real) in Form von Indizes und Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresmonat und dem Vormonat bereit. Die Daten stammen aus dem Monatsbericht sowie der monatlichen Produktionserhebung für Betriebe im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bereich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden. Dazu werden regelmäßig rund 1 000 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten befragt. Autor: Dr. Marc Völker (Referat Analysen) Investitionsgüter, Konsumgüter, Chemie

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