Immer weniger Baumschulen

Landwirtschaft Zahl der Baumschulen hat sich binnen 20 Jahren halbiert Ein Baumschulbetrieb bewirtschaftet durchschnittlich 7 Hektar Bad Ems, 09.01.13 In Rheinland-Pfalz sind 83 Baumschulen mit der Produktion von Obst- und Ziergehölzen oder Forstpflanzen befasst. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, hat sich die Zahl der Baumschulen, die selbst Baumschulgewächse produzieren, gegenüber dem Jahr 1992 halbiert. Allein seit dem Jahr 2008 reduzierte sich ihre Zahl um 23. Die Baumschulbetriebe bewirtschaften eine Fläche von 578 Hektar. Die durchschnittliche Fläche je Betrieb ist in den vergangenen zwanzig Jahren um 1,6 auf knapp sieben Hektar gestiegen. Die Produktion von Ziersträuchern und -gehölzen für Straßenanlagen, Parks oder Gärten sowie von Landschaftsgehölzen erfolgte auf 275 Hektar. Dies entspricht fast der Hälfte der Baumschulflächen. Wichtige Produkte sind Allee- und Straßenbäume sowie Nadelgehölze wie Koniferen. Auf 94 Hektar wuchsen Nadel- und Laubgehölze zum Einsatz im Forstbereich heran. Nicht enthalten sind darin 12 Hektar, auf denen Weihnachtsbäume zur Anzucht kultiviert werden. Obstgehölze standen auf einer Fläche von 52 Hektar. Diese wurden überwiegend zur Anzucht von veredelten Obstgehölzen genutzt. Die Daten stammen aus der alle vier Jahre durchgeführten Baumschulerhebung. Sie erfolgte bei rund 100 landwirtschaftlichen Betrieben, die auf Flächen von 50 Ar und mehr Baumschulprodukte erzeugen. Autor: Jörg Breitenfeld (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie) Koniferen, Forstgehölze, Obstbäume

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