Über 40 000 Menschen besuchen Geburtshaus von Karl Marx

Besucherrekord im Kaarl-Marx-Haus Trier, 09.01.13 Auch nach dem Verfall des Staatssozialismus sowjetischer Prägung besteht großes Interesse am Philosophen Karl Marx: Mit 40 300 Menschen haben im vergangenen Jahr so viele Interessierte das Museum Karl-Marx-Haus in Trier besucht wie nie zuvor. „Karl Marx zieht gerade in Zeiten wirtschaftlicher Krisen die Menschen an“, teilte die der SPD nahestehende Friedrich-Ebert-Stiftung, die das Museum im Geburtshaus von Marx (1818-1883) trägt, in Trier mit. Im Vorjahr waren etwa 2500 Besucher weniger gekommen. Marx, der geistige Vater des Kommunismus, hatte in dem barocken Wohnhaus die ersten eineinhalb Jahre seines Lebens verbracht. Auch 2013 werden viele Gäste im Trierer Marx-Museum erwartet. Denn das Jahr stehe „im Zeichen eines doppelten Marx-Jubiläums“: am 14. März jährt sich der Todestag von Marx zum 130. Mal, am 5. Mai ist sein 195. Geburtstag. Zum Gedenktag im März werden im Museum neue Medienstationen vorgestellt und ein neu gestalteter Museumsgarten eröffnet, teilte die Stiftung mit. Seit dem überraschenden Tod des ehemaligen SPD-Bundestags-Fraktionsvorsitzenden Peter Struck, leitet Ministerpräsident Kurt Beck kommissarisch die Friedrich-Ebert-Stiftung.

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