Neue Existenzen durch Beratung an Uni

Wissenschaft 1,7 Mio. Euro für überzeugendes Konzept zur Gründungsförderung Ahnen gratuliert Universität Koblenz-Landau zum Erfolg bei EXIST Mainz, 22.01.13 Als eine von bundesweit zwölf Hochschulen kann sich die Universität Koblenz-Landau über ihren Erfolg beim Wettbewerb „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ freuen. Ausgelobt hat ihn das Bundeswirtschaftsministerium. „Wenn es gelingt, etwa Studierende sowie Forscherinnen und Forscher für die Möglichkeiten einer Existenzgründung zu sensibilisieren und wissenschaftliches Know-how in unternehmerisches Denken zu übersetzen, beflügelt das auch die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Die Universität Koblenz-Landau verfolgt hier einen überzeugenden Ansatz; ihr erfolgreiches Abschneiden beim Bundeswettbewerb ist dafür ein klarer Beleg. Zu dieser Anerkennung gratuliere ich ihr herzlich“, betonte Wissenschaftsministerin Doris Ahnen in einem Schreiben an die Universität. Über einen Zeitraum von drei Jahren erhält die rheinland-pfälzische Hochschule für ihr Konzept „Accelerating Entrepreneurship“ insgesamt 1,7 Millionen Euro. Unter Leitung von Prof. Dr. Harald von Kortzfleisch sollen hier Aktivitäten der Universität zur Förderung von Existenzgründungen aus dem Wissenschaftsbereich erweitert werden. Dazu zählen beispielsweise die Entwicklung und Einrichtung von Innovationslaboren für die Gründungsförderung im Technologiebereich, etwa auf den Gebieten Informatik und Umweltwissenschaften. Die Universität Koblenz-Landau ist in Gründungsfragen schon seit einiger Zeit äußerst aktiv: Mit der Hochschule Koblenz betreibt sie an den Standorten Koblenz und Landau ein Gründungsbüro. Angebunden an die vorhandene Infrastruktur der beiden Hochschulen im Bereich des Technologietransfers dient dieses zur Sensibilisierung, Motivierung und Qualifizierung von Studierenden, Hochschulangehörigen und Alumni. Außerdem werden Gründungsinteressierte informiert und beraten, so etwa wenn es um die Erstellung eines Businessplans oder um finanzielle Fördermöglichkeiten geht. Gefördert wird das Gründungsbüro bis Mitte 2015 mit insgesamt 800.000 Euro zu gleichen Teilen vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Weitere Gründungsbüros, die ihre Angebote für Interessierte bündeln, existieren an den Hochschulstandorten Mainz, Kaiserslautern und Trier.

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